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Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Zwei Teams vertreten Brandenburg beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Paralympics"

09.06.2010 / 15:38. Brandenburgs Sportminister Holger Rupprecht hat heute als Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Schulsportstiftung das erste Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Paralympics“ im nordrheinwestfälischen Kamen-Kaiserau eröffnet. Sportminister Rupprechtbegrüßt den Start des Projekts, für das sich das Land Brandenburg in der Kultusministerkonferenz besonders stark gemacht habe. „Es wird höchste Zeit auch Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in sportliche Schulwettbewerbe einzubeziehen“, so Holger Rupprecht. „Ich bin davon überzeugt, dass wir damit die Leistungen von behinderten Spitzensportlern künftig auf eine breitere Basis stellen können.


Die Kommission „Sport“ der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Deutsche Behindertensportverband haben vor zwei Jahren beschlossen, in diesem Schuljahr in neun Bundesländern das Pilotprojekt „Jugend trainiert für Paralympics“ zu starten. Es wird von der Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes, der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) und der Deutschen Schulsportstiftung organisiert und richtet sich an alle Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.

Beim ersten Bundesfinale im nordrhein-westfälischen Kamen werden vom 08. bis Juni 2010 die Sportarten Schwimmen, Leichtathletik, Rollstuhlbasketball und Tischtennis ausge­tragen. Die Wertung im Wettbewerb erfolgt in der Wettkampfklasse I (14 Jahre und älter) und in der Wettkampfklasse II (13 Jahre und jünger). Zusätzlich erfolgt die Einteilung in drei Startgruppen, die entsprechend dem Grad der Behinderung durch Funktionsgruppen bestimmt werden. Die 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundesfinales kommen aus den Ländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Das Land Brandenburg ist in den Sportarten Leichtathletik mit einer Startgemeinschaft der Oberlinschule Potsdam und der Friedrich Wilhelm von Steuben-Gesamtschule Potsdam sowie im Schwimmen mit einer Mannschaft des Förderzentrums Potsdam vertreten.

In diesen beiden Sportarten wurden zuvor Landeswettbewerbe ausgetragen. Startberechtigt waren Schülerinnen und Schüler von Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung sowie Integrationsschülerinnen und -schüler mit einer körperlichen Behinderung. Gewertet wurden Schulmannschaften und Mannschaften verschiedener Schulen, die innerhalb eines Schulamtsbereichs gebildet werden konnten. Die jeweilige Siegermannschaft der Sportart qualifizierte sich für die Teilnahme am Bundesfinale in der Sportschule Kamen-Kaiserau.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

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