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Zukunft des Studentischen Wohnens
01.10.2010 / 09:55. Leipzig, Oktober 2010 – An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) startet ab dem kommenden Semester ein Forschungsprojekt mit dem Studentenwerk Leipzig. Dabei arbeiten die beteiligten Fakultäten Angewandte Sozialwissenschaften sowie Bauwesen gemeinsam an dem Projekt „Zukunft des Studentischen Wohnens“. Die Sozialwissenschaftler untersuchen in diesem Zusammenhang, welche Erwartungen die Studenten an das Wohnen im Studentenwohnheim haben. Darüber hinaus prüfen die Bauingenieure, welche Baumaßnahmen unter Berücksichtigung ökonomischer Belange möglich sind. Das interdisziplinäre Projekt soll sich über zwei Semester erstrecken. Unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Dekan der Fakultät Bauwesen, arbeiten Professoren, Lehrbeauftragte sowie Studierende im Rahmen von Abschlussarbeiten an dem Projekt mit.Wie möchte ein Student in Leipzig wohnen? Welche Wünsche hat er an das Wohnen im Studentenwohnheim? Diese Erwartungen analysieren ab Wintersemester 2010/2011 Wissenschaftler der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig. Aufbauend auf eine schriftliche Befragung des Studentenwerkes führen sie Gespräche mit Bewohnern der betreffenden Studentenwohnheime. Darüber hinaus informieren sie sich über andere innovative Studentenwohnheime. Ab dem folgenden Sommersemester 2011 ist bereits die Umsetzung erster sozialer Events in Zusammenarbeit mit den Bewohnern des Studentenwohnheims geplant. Dazu gehören beispielsweise die Gestaltung von Gemeinschafträumen oder die Durchführung von Hausfesten.
Die Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig zeichnet sich innerhalb des Projekts für die baukonstruktiven und bauphysikalischen Untersuchungen verantwortlich. Dabei steht unter anderem die energetische Sanierung im Vordergrund – wie können dauerhaft Energie gespart und damit die Betriebskosten gering gehalten werden. Zudem untersuchen die Bauingenieure, welcher Schallschutz in den Räumlichkeiten vonnöten ist und wie dieser technisch umgesetzt werden kann.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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