Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!

Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V.

ZMRN e. V. zieht Bilanz für 2009: Trotz Krise breite Unterstützung aus Wirtschaft und Politik

13.04.2010 / 10:39. Über 200 Mitglieder des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) haben sich gestern Abend im Historischen Museum der Pfalz in Speyer getroffen, um sich im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung über den aktuellen Stand der gemeinschaftlichen Regionalentwicklungsarbeit zu informieren. "Trotz erschwerter Rahmenbedingungen ist die Region im vergangenen Jahr nicht in eine Krisen-Starre verfallen. Unser bundesweit einmaliges Regionalentwicklungsmodell hat sich bestens bewährt. Das ist auch Ihr Verdienst, darauf können wir alle stolz sein", so Dr. Harald Schwager, Vorsitzender des Vorstands des ZMRN e.V. und Mitglied des Vorstands der BASF SE, in seiner Begrüßung.


Positive Bilanz: Zahl der Unterstützer stark gewachsen

Zugleich betonte Schwager, dass es keine Alternative zur regionalen Zusammenarbeit gibt. "Die Herausforderungen der Zukunft kann keine Kommune und kein Unternehmen im Alleingang meistern. Diese Erkenntnis setzt sich immer stärker durch. Zum Ausdruck kommt dies auch in der deutlich gestiegenen Anzahl unserer Unterstützer", so der Vorstandsvorsitzende. Die Mitgliederzahl im ZMRN e.V. erhöhte sich im Jahr 2009 von 459 auf 609. Aktuell zählt der gemeinnützige Verein 652 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. "Viele von Ihnen haben das finanzielle, ideelle und persönliche Engagement für die Region im vergangenen Jahr trotz Krise erhöht. Mit dieser zusätzlichen Unterstützung können wir im Jahr 2010 wichtige Projekte auf den Weg bringen, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Region entscheidend sind", dankte Schwager.

Ehrgeiziges Ziel: Vision 2025

Im weiteren Verlauf stellte der Vorstandsvorsitzende den Mitgliedern die strategischen Ziele der gemeinschaftlichen Regionalentwicklungsarbeit für die kommenden Jahre vor. "Die Metropolregion Rhein-Neckar will bis 2025 als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt und anerkannt sein. Der Maßstab für unseren gemeinsamen Erfolg ist ganz klar die Anerkennung durch Dritte", so Schwager. Im Vorstand wurden daher die entscheidenden Weichen gestellt und die wichtigsten Zukunftsfelder identifiziert. Diese werden von Vorstandsmitgliedern als Thementreiber weiter vorangebracht. Aufgabe der Thementreiber ist es, Impulse zu geben, eine regionsweite Strategie für den jeweiligen Arbeitsbereich mitzuentwickeln, Kriterien für Erfolgsmessungen aufzustellen und Unterstützung für das Thema zu organisieren (Vorstandsteam und Arbeitsbereiche im Anhang). Arbeitsschwerpunkte im laufenden Jahr sind Energie & Umwelt, Gesundheit, Verwaltungsvereinfachung / E-Government sowie Bildung & Wissenschaft. Alle Themenfelder werden im engen Schulterschluss von Verband Region Rhein-Neckar, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. und weiteren regionalen Partnern bearbeitet. "Wir verfolgen dabei immer zwei Ziele: Zum einen wollen wir die regionale Wertschöpfung erhöhen und die regionale Versorgung verbessern. Zum anderen möchten wir Vorreiter und Modellregion sein, wo immer es möglich ist und zum jeweiligen Themengebiet passt", so Schwager.

Jubiläumsjahr 2010: Den Bürger weiter im Fokus

Auf der Agenda der Mitgliederversammlung stand auch die Vorstellung der Aktionen zum 5-jährigen Bestehen der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). "Nach nur fünf Jahren kennen bereits über 80 Prozent der Einwohner den Begriff 'Metropolregion Rhein-Neckar'. Ein toller Erfolg, den wir in diesem Jahr mit spannenden Jubiläums-Aktionen für die Bürger feiern", so Schwager. So wird am 27. April 2010 erstmals der Victor SportAward verliehen. Die Auszeichnung erhalten in drei Kategorien herausragende Sportler und Mannschaften aus der Region sowie Institutionen, Vereine und Persönlichkeiten, die sich in der Region für den Sport einsetzen. Bei der Online-Abstimmung für die Kategorie "Erfolgreiche Leistungssportler" gaben über 10.000 Einwohner der Region ihre Stimme ab. Mit dem Leitspruch "wir-schaffen-was" beteiligt sich die MRN in diesem Jahr erneut an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Erste regionale Aktion ist am 18. September 2010 der Freiwilligentag. Getreu dem Motto "Engagement fördert Bildung" sind alle Einwohner aufgerufen, ihre Arbeitskraft einen Tag lang in den Dienst der guten Sache zu stellen und Bildung sowie Bildungseinrichtungen durch kreative Beiträge zu unterstützen. Zweite regionale Aktion ist der Bürgerpreis der MRN. Bis Ende Juni können in drei Kategorien noch nicht umgesetzte Projektideen eingereicht werden, die das Miteinander in der Region initiieren, stärken und fördern. Es wartet ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Das Projekt "Innovation Stars" macht ab Mitte des Jahres die Innovationskraft der MRN für die Einwohner erlebbar. Eine kostenlose Broschüre stellt "Zukunftswerkstätten der Region" vor. Alle Besuchsmöglichkeiten sowie weitergehende Informationen werden zudem über ein Internetportal abrufbar sein. Neue technische Funktionalitäten und ein begleitendes Gewinnspiel animieren zusätzlich zu interaktiven "Schatzsuchen".

Neu im Vorstand: Dr. Georg Müller

Turnusgemäß stand im Rahmen der Mitgliederversammlung die Wahl des Vereinsvorstands auf der Tagesordnung. Das vom Vorstandsvorsitzenden vorgeschlagene Vorstandsteam wurde von den Mitgliedern einstimmig gewählt (Liste siehe Anhang). Den Vorsitz des Vorstandes übernimmt weiterhin Schwager. Neu im Vorstand ist Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG. Müller folgt auf Dr. Theo Spettmann, der nach Beendigung seiner Tätigkeit als Vorstandssprecher der Südzucker AG seinen Vorstandssitz im ZMRN e.V. zur Verfügung stellte.

Regionaler Vordenker: MRN-Award für Wolfgang Pföhler

Den Abschluss der Mitgliederversammlung bildete die Verleihung des diesjährigen MRN-Award an Wolfgang Pföhler. Der heutige Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG wirkte von 2000 bis 2006 als Vorsitzender des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN). "Ihre Maxime war stets 'Planen als gäbe es keine Grenzen'", so Dr. Eva Lohse, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des ZMRN e.V. und Vorsitzende des VRRN, in ihrer Laudatio. Lohse würdigte ihren Vorgänger als einen der entscheidenden Wegbereiter und Baumeister der MRN. Als analytischer und konzeptioneller Vordenker habe Pföhler bereits Mitte der 1990er Jahre die Zeichen der Zeit erkannt und als CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Mannheim ein Papier zu den "Chancen und Grenzen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rhein-Neckar-Raum" vorgelegt. Im Jahr 2000 war Pföhler Mitinitiator des Regionalgesprächs Rhein-Neckar; im Jahr 2003 unterstützte er maßgeblich die Gründung der "Zukunftsinitiative Rhein-Neckar-Dreieck", die im Jahr 2006 mit dem damaligen Rhein-Neckar-Dreieck e.V. zum heutigen ZMRN e.V. zusammengeführt wurde. "Die Verhandlungen über einen neuen Staatsvertrag, die Anerkennung als 'Europäische Metropolregion' und die Unterzeichnung des neuen Staatsvertrags im Jahr 2005 sowie die Errichtung des neuen Verbandes Region Rhein-Neckar im Jahr 2006 sind und bleiben untrennbar mit Ihrem Namen verbunden", so Lohse.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V..

Bookmark and Share



Die beliebtesten Artikel des Tages



Kommentare zu diesem Artikel

Schreiben Sie den ersten Kommentar!