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WVEB Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V.

Wirtschaft fordert schnelle Entscheidung zu An- und Abflugrouten am BBI

24.09.2010 / 11:33. Die Industrie- und Handelskammern Berlin, Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) fordern eine schnelle Entscheidung zum An- und Abflugverfahren am künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International in Schönefeld. Dabei sollen die künftigen Flugrouten so weit wie möglich über unbebautes Gelände verlaufen.


Diese Forderung werden die Vertreter der Wirtschaft in das am 27. September anstehende Gespräch zum Thema An- und Abflugverfahren am BBI einbringen. Maria Krautzberger, Staatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, und Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des
Landes Brandenburg, haben dazu die Fluglärmkommission, die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Planfeststellungsbehörde eingeladen.

Anlass sind die aktuellen Vorschläge der Deutschen Flugsicherung. Die DFS hat der Fluglärmkommission für den Flughafen Schönefeld am 6. September 2010 Varianten zu den An- und Abflugrouten am künftigen BBI vorgestellt, die stark von den bisherigen, den Planungen zu Grunde liegenden Modellen abweichen.

Für die Wirtschaft der Länder Berlin und Brandenburg ist es zwingend notwendig, rasch Sicherheit über die künftigen Flugrouten am BBI zu schaffen, weil dies grundsätzliche Auswirkungen auf die Lärmbetroffenheit der angrenzenden Gemeinden und Berliner Stadtbezirke hat. Das hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Zum einen betrifft es die notwendigen, umfangreichen Investitionen in den Schallschutz, die zwingend in den nächsten Monaten fortgeführt werden müssen und daher dringend der Planungssicherheit bedürfen. Zum anderen sind milliardenschwere Investitionsentscheidungen im Zuge der Umfeldentwicklung des BBI von der genauen Festlegung der Lärmschutzgebiete abhängig.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: WVEB Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V..

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