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DEBRIV Bundesverband Braunkohle
Wiederaufnahme der Förderung im Tagebau Reichwalde
17.05.2010 / 17:29.
Im sächsischen Tagebau Reichwalde wird jetzt nach umfangreichen Modernisierungsinvestitionen die seit 1999 gestoppte Kohlenförderung wieder aufgenommen. In dem genehmigten Feld lagern rund 366 Millionen Tonnen Rohbraunkohle, die bis Mitte der 2040er Jahre die Versorgung des Kraftwerkstandortes Boxberg sicherstellen sollen. In die Modernisierung des Tagebaus wurden rund 350 Millionen Euro investiert. Zu den Investitionsschwerpunkten gehören die Ertüchtigung der Abraumförderbrücke, der Neubau einer 13,5 Kilometer langen Bandanlage für den Kohlentransport zwischen Tagebau und Kraftwerk und die Erweiterung des Kohlenlagerplatzes. Außerdem wurde die Energieversorgung des gesamten Tagebaus erneuert. An der Modernisierung des Tagebaus waren etwa 350 Unternehmen vorwiegend aus der Region beteiligt. Die Förderbrücke kann täglich bis zu 300.000 Kubikmeter Erdreich bewegen. In Reichwalde entfallen auf jede Tonne Kohle etwa sechs Kubikmeter Abraum. Teil der Modernisierung ist auch der Bau einer 4,2 Kilometer langen unterirdischen Dichtwand, durch die angrenzende Oberflächengewässer geschützt sowie Grundwasserabsenkungen außerhalb des Tagesbaus verhindert werden sollen.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.
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