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Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Wieder mehr Drittmittel von Sächsischen Hochschulen eingeworben
01.06.2010 / 12:03. Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen des Freistaates Sachsen haben im Jahr 2008 insgesamt 306 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben. Sie konnten ihre Drittmitteleinnahmen gegenüber dem vorhergehenden Jahr damit um 25 Prozent (rund 60 Millionen Euro) steigern, wie das Statistische Landesamt in Kamenz heute bekanntgab.Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, wertete die erneute Steigerung der Einnahmen als Beweis für die Leistungsstärke der sächsischen Hochschulen: "Die Hochschulen im Freistaat haben ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Dies betrifft sowohl den deutschlandweiten Wettbewerb um Fördergelder des Bundes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), als auch die Stärkung der Verbindung zur gewerblichen Wirtschaft, für die sie ein attraktiver Forschungspartner sind." Mit 34 Prozent (105 Millionen Euro) kamen die meisten Drittmittel vom Bund. 75 Millionen Euro gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die gewerbliche Wirtschaft stellte 67 Millionen Euro an Drittmitteln zur Verfügung.
95 Prozent (290 Millionen Euro) der Drittmitteleinnahmen entfielen auf die Universitäten. Zugleich konnten dort die Professoren die durchschnittlichen Drittmittel je Professur von 2007 auf 2008 steigern. 2008 beliefen sie sich auf 257 900 Euro gegenüber 201 900 Euro im Jahr 2007. "Bemerkenswert ist insbesondere, dass die sächsischen Professoren hiermit auch deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 192 880 Euro lagen", ergänzte die Ministerin.
Drittmittel sind Gelder zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre, die zusätzlich zum regulären Haushalt bei öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Drittmittel werden zumeist zur Finanzierung von zusätzlichem Personal sowie zur finanziellen Ausstattung von Forschungsprojekten genutzt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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