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DHV Deutscher Hochschulverband
Wie schätzen Studierende Studiengebühren ein?
18.06.2010 / 09:56. Deutschlands Studierende geben ihren Hochschulen für die Verwendung der Studiengebühren lediglich die Schulnote Ausreichend. Zu diesem Ergebnis kommt die dritte bundesweite Studie "Gebührenkompass" der Universität Hohenheim mit mehr als 5.200 Einzelinterviews an allen 48 Universitäten mit Studiengebühren. Insgesamt hat sich demnach die Gesamtzufriedenheit in den vergangenen zwei Jahren um eine halbe Schulnote leicht verbessert. Allerdings entspreche die Zahl der Gebührengegner mit rund zwei Dritteln in etwa dem Niveau der Vorjahre.Am schnellsten wieder abschaffen möchten Hamburger Universitätsstudierende die ungeliebten Gebühren (73,8 Prozent). Die wenigsten Gebührengegner macht die Studie in Baden-Württemberg aus (57,1 Prozent). Dass Studiengebühren eine Verbesserung der Lehre gebracht haben, glauben laut "Gebührenkompass" in Bayern am meisten Universitätsstudierende. Mit 43 Prozent liegen sie weit über dem Durchschnitt von 37,1 Prozent. Dagegen glauben in Hamburg gerade einmal 23 Prozent an eine Verbesserung der Lehre durch Studiengebühren.
Die Unzufriedenheit mit Studiengebühren spiegele sich jedoch nicht in gleicher Weise in der Gesamtzufriedenheit mit dem Studium wider. Zwei Drittel der Befragten antworteten, gern oder sehr gern an ihrer Universität zu studieren.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DHV Deutscher Hochschulverband.

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