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Wie Babys sich selbst entdecken: Säuglinge für RUB-Studie gesucht

30.09.2010 / 13:13. Wie Babys sich selbst entdecken Säuglinge für RUB-Studie gesucht Untersuchung in der Psychologie

Babys beginnen schon in den ersten Lebensmonaten ihr eigenes Selbst zu entdecken. Die Mitarbeiter der Ruhr-Universität Bochum um Juniorprofessor Norbert Zmyj vermuten, dass Eltern ihnen auf diesem Weg viele Hilfestellungen geben. Deswegen erforschen sie, wie Eltern sich mit ihrem Kind beschäftigen und wie das Kind sich selbst und andere wahrnimmt. Für ihre Studie suchen sie noch Eltern mit ihren Babys, die zwischen Ende Juli und Ende Oktober geboren wurden/werden. Interessierte können sich bei Géraldine Kirov melden: Tel. 01577/9062211 oder Mail: g.kirov@gmx.de


Eigene und fremde Beinchen

Die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung etwa fünf Monate alt sind, beobachten für ein paar Minuten zwei Bildschirme, auf denen ihre eigenen Beine und die eines anderen Babys zu sehen sind. Außerdem bitten die Forscher ein Elternteil für einige Minuten mit dem Kind zu spielen. Beide Teile der Studie werden auf Video aufgezeichnet. Die Eltern erhalten eine Aufwandsentschädigung von 5 Euro und die Kinder ein kleines Geschenk. Etwa ein halbes Jahr nach der Untersuchung erhalten alle Eltern außerdem eine Rückmeldung über das Ergebnis der Gesamtstudie.

Teilnahme und Datenschutz

Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie ist, dass ein Elternteil deutsch spricht. Die Videoaufnahmen werden ohne Namensnennung gespeichert und archiviert. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe unterliegen der Schweigepflicht und sind auf das Datengeheimnis nach dem Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet. Interessierte Eltern senden ihren Namen, Anschrift, Telefonnummer und den Namen, Geschlecht, Geburtsdatum und Besonderheiten (z.B. Frühgeburt) des Kindes bis 30. Oktober an Géraldine Kirov (g.kirov@gmx.de) oder nehmen telefonisch Kontakt auf (01577/9062211). Für weitere Studien der Arbeitsgruppe werden auch ältere Kinder bis vier Jahre gesucht.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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