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Wer hat die beste Allgemeinbildung? Kann man Wissen positiv beeinflussen?
29.09.2010 / 11:31. Bundesweite Umfragen, Fernsehquizshows und Diskussionen über die Zukunft des Wissens im Zeitalter von Google zeigen: Menschen wollen etwas über das Wissen erfahren. Die Herausgeber und Autoren Prof. Sabine Trepte (Hamburg Media School) und Dr. Markus Verbeet (DER SPIEGEL) haben in ihrer heute erschienenen Publikation die Erkenntnisse einer großangelegten Studie mit mehr als 600.000 Teilnehmern ausgewertet. Der Wissenstest „Studenten-Pisa“ wurde vom SPIEGEL in Zusammenarbeit mit studiVZ im Jahr 2009 durchgeführt. Die Besten unter den Befragten nutzen deutlich mehr das Internet und weniger das Fernsehen oder Radio, um sich zu informieren. Studierende, die in den Bundesländern Sachsen oder Sachsen-Anhalt ihr Abitur erworben haben, beginnen ihr Studium offensichtlich mit einem Bildungsvorsprung. Abiturienten, die ihr Studium fern ihres Heimatbundeslandes aufnehmen, weisen bessere Testergebnisse auf als daheim Gebliebene. Diese und weitere Erkenntnisse stellen Psychologen, Soziologen, Mathematiker und Wissenschaftler anderer Disziplinen in 20 Kapiteln vor.Die Publikation “Allgemeinbildung in Deutschland“ richtet sich an Akademikerinnen und Akademiker aller Disziplinen, die nach einer fundierten Analyse suchen, welche Bevölkerungsgruppen mehr wissen als andere und welchen Einfluss soziodemographische und strukturelle Merkmale darauf haben.
Prof. Sabine Trepte ist Medienpsychologin an der Universität Hamburg und der Hamburg Media School. Dr. Markus Verbeet ist Redakteur beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.
Allgemeinbildung in Deutschland Erkenntnisse aus dem SPIEGEL-Studentenpisa-Test Sabine Trepte & Markus Verbeet (Herausgeber) Broschiert: 67 S. Mit 119 Abb. u. 65 Tab. Geb Verlag: VS; Auflage: 1 (2010) ISBN: 978-3-531-17218-7 Informationen zur Hamburg Media School und zu weiteren Publikationen finden Sie unter www.hamburgmediaschool.com.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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