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„Wenn wir nicht Gott spielen, wer soll es dann tun?“ (J. Watson) - Ist „Synthetische Biologie = synthetisches Leben?“
28.04.2010 / 10:12. „Wenn wir nicht Gott spielen, wer soll es dann tun?“, so fragte James Watson, einer der Entdecker der DNA-Struktur. Theoretisch schon seit 1974 beschrieben, entstand mit dem neuen Jahrtausend die synthetische Biologie. Sie ist ein neues Forschungsfeld, das viele Disziplinen vereint. Dabei versucht die moderne Biologie ingenieurswissenschaftliche Ansätze zu integrieren. Ein Ziel ist unter anderem die Schaffung ganzer lebender Zellen. Wie sieht das praktisch aus? Bestehen neben möglichem Nutzen auch Gefahren (Technologierisiken) für Mensch und Umwelt? Definieren jene, die lebende Zellen schaffen auch, was Leben ist? Kann eine rein naturwissenschaftliche Definition von Leben das Phänomen Leben ausreichend beschreiben? Und was bedeutet das für das Verständnis von 'Leben', wenn es als ein technisches Produkt gesehen werden kann?Die Tagung findet statt in Kooperation mit dem LOEWE-Zentrum "Synthetische Mikrobiologie“, Arbeitsbereich Bioethik und der theologischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg.
Die Tagung richtet sich an alle Neugierigen und Interessierten, Lehrer/-innen, Philosophen, Gesellschaftwissenschaftler/-innen, Journalisten; Beschäftigte aus Technik, Ingenieursoder Naturwissenschaft.
Tagungsprogramm und Anmeldung unter: www.ev-akademie-meissen.de
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Evangelische Akademie Meißen.

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