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DEBRIV Bundesverband Braunkohle
Weltbank befürchtet Energiekrise in Osteuropa
17.05.2010 / 17:31.
Die Weltbank empfiehlt den Ländern Osteuropas, stärker ihre beträchtlichen heimischen Kohlenvorräte zu nutzen und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, um sich von Öl- und Gasimporten vornehmlich aus Russland unabhängiger zu machen. Die Weltbank rechnet in den nächsten beiden Jahrzehnten mit einem beträchtlichen Rückgang der Energielieferungen Russlands und anderer GUS-Staaten, wenn nicht „in enormem Umfang gezielte Erweiterungs- und Ertüchtigungsinvestitionen bei den Produktionskapazitäten und der Transportinfrastruktur durchgeführt werden, um das bisherige Niveau der Öl- und Gasexporte aufrecht zu erhalten“. Der Bedarf dafür betrage bis 2030 rund 1 300 Milliarden US-Dollar. Für die Sicherstellung der inländischen Strom- und Gasversorgung in Russland seien weitere 2000 Milliarden US-Dollar nötig. Kritisiert wird in diesem Zusammenhang der Abschluss eines Gasliefervertrags zwischen der russischen Gazprom und China im Herbst 2009. Gazprom habe bisher nicht genügend investiert, um den bestehenden Lieferverpflichtungen nach Westeuropa nachzukommen, geschweige denn, um den steigenden Gasbedarf Europas und eine zusätzliche Nachfrage aus Asien zu decken.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.
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