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Sächsische Staatskanzlei

Vorhandene Ressourcen im Bildungsbereich nutzen

05.03.2010 / 10:40. Staatssekretärin Andrea Fischer hat auf dem heute in Lauta stattgefundenen Symposium "Jugend - Zukunft der Lausitz" die enge Verbundenheit von Jugend und Bildung, die letztlich für jeden einzelnen jungen Menschen zukunftsweisend ist, verwiesen. „Damit junge Menschen arbeiten und lernen können, brauchen sie Ausbildungs-, Arbeits- und Studienplätze. Und damit junge Menschen hier, in dieser Region arbeiten und lernen können, brauchen sie diese hier. Diese Ausbildungs- und Arbeitsplätze gibt es. Sie bleiben, und das ist eine neue Erfahrung, leider auch manchmal unbesetzt, weil es an qualifiziertem Nachwuchs mangelt.“


Als Beispiele für gelungene Initiativen in Sachsen führte Fischer die Kooperationsvereinbarung zur Ausbildung von benachteiligten jungen Menschen, die Vereinbarung zur Berufs- und Studienorientierung, das Kollegium „Berufsbildung und Fachkräfte für Sachsen“ und das Medizinstudentenprogramm an.

Gleichzeitig betonte die Staatssekretärin die primäre Bedeutung der örtlichen Ebene als wesentlichen Ort der Vermittlung von Bildung und der Ausgestaltung der kommunalen Bildungslandschaften. Ihr erschienen gerade hier und heute dabei verlässliche Netzwerke und Kooperationen als unumgänglich. Insofern seien inzwischen die Kommunen mit ihren Angeboten auch grundlegende Bildungsakteure.

„Ziel der vernetzten und verbindlichen Zusammenarbeit ist die Erarbeitung und Umsetzung eines Gesamtkonzeptes von „Bildung, Erziehung und Betreuung“ und der Möglichkeit eines lebenslangen Lernens aller unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen“ sagte Fischer. Mit deutlichen Worten appellierte sie an die Verantwortungsträger, für positive und nachhaltige Biografieverläufe der jungen Menschen Sorge zu tragen. Dies sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und für die Ausbildung von Identität der jungen Menschen zu ihrer Region, zu „ihrer Heimat“.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsische Staatskanzlei.

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