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Versuchsweinanbau soll ausgeweitet werden
27.09.2010 / 10:01. CDU-Landtagsfraktion spricht sich für eine Ausweitung des Versuchsweinanbaus in Sachsen aus. "Statt wie bisher ein Prozent soll die Fläche für Weinsortenerweiterung auf fünf Prozent der gesamten Rebflächen angehoben werden", so der für den Weinbau zuständige Landtagsabgeordnete Sebastian Fischer.Fischer appelliert an das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die entsprechende Regelung zu ändern. Damit geht er auf Forderungen sächsischer Winzer ein, die immer häufiger in Folge von sich ändernden Witterungsbedingungen über Ertragsausfälle klagen. Durch eine größere Fläche für den Versuchsanbau neuer Sorten könnten die Winzer experimentieren ohne von den traditionellen Rebsorten abweichen zu müssen. Weinsorten könnten erprobt werden, die den veränderten Witterungsbedingungen besser standhalten. Gleichzeitung wäre es möglich, versuchsweise neu angebaute Rebsorten in größerer Menge zu erzeugen. Die Vermarktung des gewonnen Weines wird marktgerecht erlaubt und ermöglicht Gewinne. "Wir wollen den Winzern im nordöstlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands mehr Freiheiten lassen", so der Weinbauexperte Fischer.
Das Gebiet, auf dem der Versuchsweinbau möglich werden soll, würde sich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtrebfläche auf etwa 25 Hektar sachsenweit belaufen. Zurzeit sind es etwa vier Hektar, die für Anbauversuche neuer Rebsorten genutzt werden können.
"Dennoch glaube ich", dass die Mehrheit der sächsischen Weinbauern bei den klassischen Sorten Müller-Thurgau, Riesling oder Weißburgunder bleiben wird. Dies sind die traditionellen Rebsorten unserer Weinregion", erklärt Fischer. Sachsen verfügt über eine Gesamtrebfläche von etwa 500 Hektar, wobei rund 98 Prozent dieser Fläche für die Produktion von Qualitätsweinen genutzt werden.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landtagsfraktion Sachsen.

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