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Sächsisches Staatsministerium des Innern

Verkehrssicherheit in Sachsen vorbildlich - Polizei für Arbeit ausgezeichnet

01.10.2010 / 10:41. Der Bund gegen Alkohol und Drogen (B.A.D.S.) hat heute die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei im Freistaat Sachsen gewürdigt und im Dresdner Neuen Rathaus Landespolizeipräsident Bernd Merbitz stellvertretend die Senator-Lothar-Danner-Medaille verliehen.

Der Präsident des B.A.D.S., Dr. Peter Gerhardt, lobte in seiner Laudatio die Verkehrssicherheitsarbeit im Freistaat Sachsen als vorbildlich. „Das Sächsische Staatsministerium des Innern hat bereits in den 90er Jahren Maßnahmen zur Bekämpfung von Alkohol im Straßenverkehr angeordnet. Die Umsetzung der Maßnahmen hat sich in den folgenden Jahren positiv auf die Verkehrssicherheit im Freistaat ausgewirkt.“, so Dr. Gerhardt.


Besonders lobte der Präsident den Umgang mit der stark gestiegenen Motorisierung und dem Wegfall der Null-Promille-Grenze nach der Wende. Der Mischung aus Aufklärung und verstärkter Überwachung ist es zu verdanken, dass die Zahl der Autounfälle zwischen 1995 und 2007 um 74,5% gesunken ist, so der Dr. Gerhardt.

Diese Erfolge spiegeln sich in der Verkehrsunfallstatistik wider: von 2000 auf 2009 ging die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden von 19606 auf 14252 zurück. Für die Verletzten gilt ebenfalls eine Abnahme von 25508 auf 18046. Die Zahl der Verkehrstoten hat sich im gleichen Zeitraum mehr als halbiert: von 444 auf 192.
Das gleiche Muster gilt für die Zahl der verunglückten Kinder, deren Anzahl von 2356 (2000) auf 1194 (2009) zurückging. Bei den verletzten Kindern konnte eine Abnahme von 2341 auf 1191 und bei den getöteten von 15 auf 3 vermeldet werden.

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 19 Landessektionen getragen, die auch im Wechsel den Festakt zur Verleihung der Medaille veranstalten. Er finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, Spenden und aus Mitgliedsbeiträgen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsisches Staatsministerium des Innern.

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