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Universität Bayreuth

Unternehmensbörse an der Universität Bayreuth

16.06.2010 / 10:05. 15 Unternehmen, die beiden regionalen Wirtschaftskammern, die Regionalmarketing-Initiative OberfrankenOffensiv, die Agentur für Arbeit und die Universität Bayreuth informierten Studierende jetzt bei einer regionalen Unternehmensbörse über Karrierechancen in Oberfranken.

Auch in diesem Punkt waren sich Martina Seebach, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit in Bayreuth, und der Vizepräsident der Universität Bayreuth für den Bereich Lehre und Studierende, Professor Dr. Stefan Jablonski, einig: Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit akademischem Berufsabschluss ist in der Region Bayreuth verbesserungswürdig. Bundesweit liegt er bei 10,4 Prozent, in und um Bayreuth nur bei 6,4 Prozent. "Wir wollen deshalb mit dieser regionalen Unternehmensbörse Firmen dabei unterstützen, hochqualifizierte Arbeitskräfte für sich zu gewinnen", sagte Martina Seebach. Zugleich ermunterte sie die Studierenden der Universität Bayreuth, sich frühzeitig um ihren Karrierestart zu kümmern und dabei nicht nur Arbeitgeber in Ballungsräumen im Blick zu haben.


Die regionale Unternehmensbörse, die erstmals gemeinsam von der Agentur für Arbeit und der Universität Bayreuth organisiert worden war, bezeichnete Professor Dr. Stefan Jablonski als einen passenden Baustein im Gesamtkatalog der Kooperationsmöglichkeiten, die die Universität Bayreuth mit Unternehmen verbindet. Dazu gehört die Stabsstelle für Wissens- und Technologietransfer ebenso wie Firmenkontaktmessen, Unternehmensvorträge, Praktikums -und Jobausschreibungsmöglichkeiten, Karrierewochen mit Workshops und Fallstudien, sowie Kontaktmöglichkeiten über Alumnivereinigungen. Jablonski rief Unternehmen in der Region darüber hinaus dazu auf, direkten Kontakt mit Lehrstühlen aufzunehmen. "Schon so manches Unternehmen war erstaunt, welch raffinierte Lösungen Forschergruppen aus dem elfenbeinernen Turm der Universität entwickelt haben und wie kostengünstig und nachhaltig dies passierte", so Jablonski. "Wichtig war dabei immer auch, dass wir mit praktischen Problemen konfrontiert worden sind und so auf interessante neue Forschungsthemen aufmerksam wurden. Eine solche Zusammenarbeit ist eine klare win-win- Situation."

Eine engere Vernetzung zwischen Hochschule und Unternehmen, wie sie auch die Unternehmensbörse zum Ziel hatte, sei für die Region von hoher Bedeutung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Oberfrankens Randlage sei sicherlich ein Nachteil, weiter südlich gelegene Regionen könnten mit einer Vielzahl potenzieller Arbeitgeber aufwarten. "Das bedeutet aber nicht, dass Oberfranken keine attraktiven Beschäftigungsmöglichkeiten hat", so der Vizepräsident. Dieses in der Region steckende Potenzial gelte es sichtbar zu machen.

Folgende Unternehmen waren an der ersten regionalen Unternehmensbörse im Foyer der Mensa beteiligt: Accedo AG , BIS Walraven, Burkhardt GmbH, Desko GmbH, GRUNDIG Business Systems GmbH, INDV GmbH, Kulmbacher Brauerei AG, LivingLogic, Lufttechnik Bayreuth GmbH & Co. KG, Mann + Hummel Innenraumfilter, Preccon Robotics GmbH, Schlaeger GmbH, Synerpy GmbH, Viewento GmbH und Voith Paper Air Systems.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Bayreuth.

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