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Universität Hamburg

Universität Hamburg erfolgreich in BMBF-Initiative zum nachhaltigen Landmanagement

23.09.2010 / 14:12. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab sofort ein von der Universität Hamburg koordiniertes Konsortium internationaler Wissenschaftler mit dem Ziel, innovative Konzepte und Strategien für die Nutzung natürlicher Ressourcen im südlichen Afrika zu entwickeln. In dem interdisziplinären Projekt „The Future Okavango“ untersuchen Natur-, Kultur-, und Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gemeinsam, wie natürliche Ressourcen entlang des Okavango-Flusses im südlichen Afrika nachhaltig genutzt und gerecht verteilt werden können. Den vier beteiligten Instituten der Universität Hamburg (Bodenkunde, Botanik, Ethnologie, Geographie) werden dazu in den kommenden fünf Jahren vom BMBF 4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.


In Kooperation mit weiteren afrikanischen und deutschen Partnern werden die Hamburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst erforschen, wie unterschiedliche Formen der Landnutzung im Projektgebiet die von der Natur zur Verfügung gestellten Ressourcen (etwa Holzvorkommen, Grundwasserspeicherung, Nahrungsmittel), aber auch die kulturellen und ästhetischen Werte beeinflussen und verändern. Die Ergebnisse werden in einer zweiten Projektphase genutzt, um gemeinsam mit lokalen Nutzern und anderen gesellschaftlichen Akteuren Strategien zu entwickeln, diese materiellen und immateriellen Werte nachhaltig zu optimieren.

Das Untersuchungsgebiet im südlichen Afrika schließt die Länder Angola, Namibia und Botswana ein und enthält aktuell ein Spektrum von weitgehend naturbelassenen bis hin zu sehr intensiv genutzten und teilweise dadurch zerstörten Landschaften, die durch den in einem Binnendelta mündenden Okavango verbunden sind. Starkes Bevölkerungswachstum, großflächige Ressourcenausbeutung und der Klimawandel stellen für die Region eine große Herausforderung dar, an deren zukunftsfähiger Lösung die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg sich beteiligen wollen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Hamburg.

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