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Umweltausschuss zu CO2-Obergrenzen für leichte Nutzfahrzeuge - Es muss nachgebessert werden
29.09.2010 / 12:42. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) hat in seiner heutigen Stellungnahme zur Regelung des CO2-Ausstoßes von leichten Nutzfahrzeugen abgestimmt. Das Deutsche Verkehrsforum hofft auf weitere Korrekturen des ursprünglichen Richtlinienvorschlags bis zur Entscheidung des EP-Plenums im November diesen Jahres.Der Vorsitzende des Lenkungskreises Güterverkehr des Deutschen Verkehrsforums Dr. Jörg Mosolf begrüßte, dass der EU-Umweltausschuss mit seinem Votum die Realitäten der Wirtschaft zumindest teilweise berücksichtigt habe: "Die von der EU-Kommission geforderte Obergrenze von 135 g CO2-Ausstoß pro Kilometer für eine Fahrzeugflotte als Langfristziel ab 2020 wurde abgelehnt. Stattdessen sollen nach Willen des EP-Umweltausschusses 140 g CO2/km ab 2020 Pflicht werden. Wir hoffen, dass damit Raum für weitere Gespräche bleibt und doch noch eine Einigung auf den weitaus realistischeren Grenzwert von 150 g CO2-Ausstoß pro Kilometer gelingt. Da muss noch nachgebessert werden."
Einer der Hauptkritikpunkte am Entwurf der EU-Kommission ist jedoch laut Dr. Mosolf noch nicht ausgeräumt: der sehr frühe Startzeitpunkt für die neuen CO2-Flottengrenzwerte ab 2014 ("Phase in"). Realistisch wäre ein späterer Start als 2014, so Dr. Mosolf. Denn die Produktionszyklen und Nutzungsdauer für Leichte Nutzfahrzeuge sind relativ lang, so dass kurzfristige Änderungen seitens der Industrie nur unter hohem Aufwand umgesetzt werden können. "Ich befürchte deutliche Preisaufschläge für die Anschaffung von Neufahrzeugen. Derartige Mehrkosten können sich die Transportunternehmen unter den aktuellen wirtschaftlich Bedingungen aber ganz sicher nicht leisten", betont Dr. Mosolf.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Deutsches Verkehrsforum e.V..

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