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Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Triathlon erstmals bei Förderprogramm *Jugend trainiert für Olympia* dabei

21.09.2010 / 13:33. Triathlon erstmals bei Förderprogramm "Jugend trainiert für Olympia" dabei Der Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Schulsportstiftung, Brandenburgs Sportminister Rupprecht, präsentiert Kooperation mit der Deutschen Triathlon Union sowie die Jahresbilanz der Schulsportstiftung

Brandenburgs Sportminister Holger Rupprecht hat heute in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Schulsportstiftung gemeinsam mit Claudia Wisser, Präsidentin der Deutschen Triathlon Union, und Christian Prochnow, Athletensprecher und Teilnehmer bei den Olympischen Spielen in Peking, die Pläne präsentiert, Triathlon künftig in das Förderprogramm *Jugend trainiert für Olympia* aufzunehmen. Dazu wurde ein Kooperationsvertrag für einen Demonstrationswettbewerb beim Bundesfinale im kommenden Jahr zwischen der Deutschen Schulsportstiftung und der Deutschen Triathlon Union (DTU) abgeschlossen. Rupprecht begrüßt die Pläne, Triathlon als neue Sportart in das Förderprogramm *Jugend trainiert für Olympia* aufzunehmen. *Triathlon wäre als 17. Sportart eine Bereicherung für "Jugend trainiert für Olympia", so Rupprecht. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme erfolgt im Herbst 2011.


Die Auswahl der teilnehmenden Schulteams erfolgt durch Landesentscheide. Startberechtigt beim Demonstrationswettkampf Triathlon sind Schülerinnen und Schüler der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1996 bis 1999). Eine Mannschaft besteht aus vier Mädchen und vier Jungen. Der Demonstrationswettkampf wird als gemischter Wettbewerb durchgeführt und besteht aus dem klassischen Triathlonwettbewerb sowie dem Staffelwettbewerb. Meldeschluss für das Bundesfinale ist der 30. Juli 2011.

Rupprecht zeigte sich in seiner Eigenschaft als Kuratoriumsvorsitzender nach der Jahrestagung zufrieden mit der Jahresbilanz der Deutschen Schulsportstiftung. *Ich freue mich, dass wir nach der jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte von "Jugend trainiert für Olympia" mit dem Pilotprojekt "Jugend trainiert für Paralympics" einen neuen Impuls geben konnten", so Rupprecht. "Es wird höchste Zeit, auch Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in sportliche Schulwettbewerbe einzubeziehen - ich bin davon überzeugt, dass wir damit die Leistungen von behinderten Spitzensportlern künftig auf eine breitere Basis stellen können."

Die Kommission "Sport" der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Deutsche Behindertensportverband hatten 2008 beschlossen, im Schuljahr 2009/10 in neun Bundesländern das Pilotprojekt "Jugend trainiert für Paralympics" zu starten. Es wird von der Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes, der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) und der Deutschen Schulsportstiftung organisiert und richtet sich unter anderem an alle Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Beim ersten Bundesfinale im Juni 2010 im nordrheinwestfälischen Kamen wurden die Sportarten Schwimmen, Leichtathletik, Rollstuhlbasketball und Tischtennis ausgetragen. Die rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundesfinales kamen aus den Ländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, wurde im März 2010 von der Kultusministerkonferenz als Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Schulsportstiftung benannt. Anliegen der Deutschen Schulsportstiftung ist es, den außerunterrichtlichen Schulsport zu fördern. Im Mittelpunkt steht hierbei der Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia". Zum Kuratorium gehören die für Schulsport zuständigen Minister und Senatoren der Länder, der Vorsitzende der Kommission *Sport* der KMK, der Präsident des DOSB und die Präsidenten der Spitzenverbände, deren Sportarten im Bundeswettbewerb vertreten sind.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.triathlonjugend.de

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

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