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Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.

Trendforschung zur Gesundheitsbildung. Mitgliederversammlung der rheinland-pfälzischen Volkshochschulen am 17. April 2010 in Montabaur

12.04.2010 / 10:29. „Gesundheitsbildung an der Volkshochschule: das bedeutet lernen, wie man sich
bewegt, gesund ernährt und anschließend entspannt – und das macht sogar Spaß“ – mit diesen Worten leitete Joachim Mertes, Landtagspräsident und
Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Volkshochschulverbandes, die

diesjährige Mitgliederversammlung der Volkshochschulen ein, die am 17. April
2010 in Montabaur stattfand.


Gesundheitskurse werden im Programm der Volkshochschulen kontinuierlich
stark und mit steigender Tendenz nachgefragt. Landesweit rund 9.000 Kurse zu
Gesundheitsbildung, -förderung und –beratung in den Bereichen Anti-Stress-
Training, Gymnastik, Rückenschule, fernöstliche Entspannungsverfahren und
Ernährung werden in Rheinland-Pfalz von jährlich knapp 110.000

Teilnehmenden besucht.


„Trendforschung zur Gesundheitsbildung“ ist ein relevantes Thema, nicht zuletzt
angesichts der öffentlichen Diskussion um Krankenkassen-Zusatzbeiträge und
explodierende Kosten im Gesundheitssystem. Die Volkshochschulen sehen ihren
gesellschafts- und bildungspolitischen Auftrag darin, mit einem preisgünstigen
und qualitativ hochwertigen Kursangebot für ein Plus an Lebensqualität zu
sorgen.


„Die Volkshochschulen tragen mit ihrem Angebot dazu bei, dass Beratung und
Vorsorge zu Gesundheitsfragen möglichst viele Menschen erreichen. Das ist gut
für jede und jeden Einzelnen und das ist gut für unsere ganze Gesellschaft“, so
Christoph Habermann, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales,
Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz.
Dass Gesundheitskurse an Volkshochschulen die Lebensqualität nachweislich
verbessern und körperliche sowie seelische Beschwerden nachhaltig mindern
beweist nicht zuletzt eine aktuelle wissenschaftliche Studie des
Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
„Selbst Verantwortung übernehmen, Körper, Geist und Seele pflegen, auf die
eigenen Bedürfnisse achten und sich gesund ernähren – all dies ist Teil eines
gesellschaftlichen Trends, der auch in Zukunft immer mehr Bedeutung erlangt“,
erklärte die Referentin Katja Töpfer, Oecotrophologin und freie Journalistin aus
München.


Für Landtagspräsident Mertes ist zudem besonders wichtig, dass alle Angebote
„erschwinglich, verständlich und wohnortnah sind. Damit ermöglichen die
Volkshochschulen die Teilhabe an Gesundheits- und Weiterbildung für alle“, so
Mertes.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V..

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