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Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Tack würdigt Engagement in Hospizarbeit
18.06.2010 / 13:47. Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) würdigte zum heutigen Auftakt der Brandenburgischen Hospizwoche die Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich in der Hospizarbeit engagieren. "Sie tragen wesentlich dazu bei, Menschen am Ende ihres Lebens Geborgenheit und Würde zu geben. Ein solches freiwilliges soziales Engagement ist notwendig und unverzichtbar für eine humane Gesellschaft ist", betonte Tack.Die Ministerin unterstrich die Bedeutung der Hospizbewegung, die das Tabuthema Sterben in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Hospizdiensten, die sowohl zuhause wie auch in Hospizen ihre Hilfe anbieten. Tack ermutigte die Brandenburgerinnen und Brandenburger, während der Brandenburgischen Hospizwoche - sie findet vom 18. bis zum 30. Juni statt - die in ihrer Wohnortnähe tätige ambulante Hospizdienste kennenzulernen, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ins Gespräch zu kommen, sich über Hospizarbeit und Themen der Palliativversorgung zu informieren und so einen Zugang zum Thema zu finden.
"Die vor Ort in den Regionen und auf Landesebene jährlich stattfindenden Hospiztage sind zu einer wichtigen Institution für die Betreuung und Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in unserem Land geworden", hob Tack hervor. Fachkräfte und Ehrenamtliche erhielten hier sowohl fachliche Impulse für ihre alltägliche Arbeit als auch die Gelegenheit, wichtige sozialpolitische Themen und rechtliche Regelungen miteinander zu erörtern.
Mit dem 2007 eingeführten Rechtsanspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung sollte die Hospizarbeit eine neue Unterstützung erfahren. Auch wenn Brandenburg schon ein knappes Dutzend solcher Netzwerke eingeführt hat, bräuchte es weitere Kraftanstrengungen, so Tack. Denn neben der ehrenamtlichen Arbeit sei die professionelle Unterstützung durch Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Psychologen für die Betreuung und individuelle Versorgung unheilbar kranker Menschen erforderlich und rechtsverbindlich. Ministerin Tack versprach, sich für den "Lückenschluss" der wohnortnahen spezialisierten Netzwerke dieser sog. Palliativversorgung einzusetzen.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg.

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