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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Tabuthema Inkontinenz: Aktuelles aus Diagnostik und Therapie
16.06.2010 / 13:33. Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leiden an Blasen- oder Darmschwäche (Inkontinenz), darunter jeder vierte Bundesbürger über 60 Jahren. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit höher: Trotz starker Beeinträchtigungen im Alltag sprechen nur wenige mit ihrem Arzt über diese Beschwerden. Dabei ist Inkontinenz häufig heilbar.Am Donnerstag, dem 24. Juni 2010, veranstaltet das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg einen Informationstag zu Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Beckenbodenerkrankungen: Von 10.30 bis 16 Uhr sprechen Heidelberger Mediziner im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums, Im Neuenheimer Feld 280, über Vorbeugung, Diagnose und Therapie der Inkontinenz. Zudem stehen Experten verschiedener Fachbereiche wie Urologie, Neurourologie, Gynäkologie, Pädiatrie, Geriatrie und Physiotherapie während des gesamten Tages für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Besucher erhalten einen kostenlosen Mittagsimbiss.
Anlass des Informationstages ist die Welt-Kontinenzwoche vom 21. bis zum 27. Juni 2010, zu der die Internationale Kontinenz Gesellschaft (ICS) dieses Jahr bereits zum zweiten Mal aufruft. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. unterstützt bundesweit die zahlreichen Veranstaltungen. "Wir wollen das Thema Inkontinenz aus der Tabuzone rücken und Betroffenen zeigen, dass es Behandlungsmöglichkeiten gibt," sagt Professor Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik und Leiter des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Heidelberg.
Themen der interdisziplinären Diskussionsrunden und Vorträge sind Inkontinenz bei Frauen, Männern und Kindern, Blasenfunktionsstörungen bei neurologischen Erkrankungen und Beckenbodenschwäche sowie aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und Physiotherapie.
Persönliches Beratungsgespräch mit Heidelberger Experten
Ein weiteres Angebot der Kontinenzwoche: Betroffene und Angehörige können für die Zeit vom 21. bis zum 25. Juni 2010 täglich von 8 bis 10 Uhr kostenlose Beratungsgespräche mit den Ärzten der Urologischen Universitätsklinik vereinbaren. Die Sprechstunden sind ein zusätzliches Angebot zur wöchentlichen Kontinenzsprechstunde freitags von 12 bis 17 Uhr. Die Termine können jederzeit telefonisch oder direkt bei der Veranstaltung am 24. Juni vereinbart werden.
Langjährige Erfahrung und interdisziplinäre Betreuung im Heidelberger Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Heidelberg ist von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. geprüft und zertifiziert. Hier behandeln ausschließlich ausgewiesene Spezialisten, die über langjährige Erfahrung in der interdisziplinären Behandlung der verschiedenen Formen der Inkontinenz und Beckenbodenerkrankungen verfügen. Die Auswahl der geeigneten Therapie richtet sich nach Art und Ausprägung der Erkrankung sowie den Bedürfnissen des Betroffenen. Das Behandlungsspektrum reicht von konservativen Therapien mit Diät, Beckenbodentraining, Magnetstuhl- und Elektrostimulationstherapie, über medikamentöse Therapien bis hin zu operativen Verfahren wie dem minimal invasiven Einsatz spannungsfreier Bänder, Harnröhrenschlingen oder eines künstlichen Schließmuskels.
Die Informationsveranstaltung des Heidelberger Kontinenz- und Beckenbodenzentrums zum Thema Inkontinenz findet am 24. Juni 2010 von 10.30 Uhr bis 16 Uhr im und vor dem Großen Hörsaal im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 280, statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung und Terminvereinbarung: Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Heidelberg Urologische Universitätsklinik Heidelberg Im Neuenheimer Feld 110 69120 Heidelberg Tel.: 06221/566268 (werktags von 9 bis 12 Uhr) E-Mail: Kontinenzwoche.HD2010@med.uni-heidelberg.de
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

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