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Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Studierende der Deutschen Hochschule der Polizei üben für den Katastrophenfall

22.02.2010 / 15:54. Flugzeugabsturz oder Stromausfall – das sind zwei der Szenarien, denen sich die Studierenden der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) bei einer Stabsrahmenübung vom 22. bis zum 25. Februar stellen. Bei der Ausbildung der über 100 angehenden Führungskräfte arbeiten die DHPol in Münster und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eng zusammen. An der BBK eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler werden die künftigen Führungskräfte der Polizei darauf vorbereitet, mit Katastrophenlagen umzugehen.


Gemeinsam haben die Dozenten der AKNZ und der DHPol eine Reihe von Übungsszenarien vorbereitet, die die Studierenden des Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ meistern müssen. Bei einem fiktiven Flugzeugabsturz sollen die Übenden nicht nur polizeilich ermitteln und störungsfreie Rettungsarbeiten sicherstellen. Neben den originären Polizeiaufgaben müssen sie auch die Angehörigen der Opfer betreuen und die Bevölkerung umfassend informieren. Ganz andere Aufgaben stellen sich durch das Szenario „Stromausfall“. Hier kommt es vor allem darauf an, dass die Studierenden die öffentliche Ordnung aufrechterhalten. Beobachtet werden sie dabei von rund 50 Experten der Polizei und des Bevölkerungsschutzes, die auch das Umfeld der Übung darstellen.

Seit 2004 trainieren die künftigen Führungskräfte der Polizei die Zusammenarbeit mit den Behörden des Bevölkerungsschutzes und den Rettungsdiensten im Katastrophenfall. In diesem Jahr begrüßen der Präsident des BBK, Christoph Unger, und der Vizepräsident der DHPol, Wolfgang Birkenstock, die 800. Teilnehmerin bzw. den 800. Teilnehmer in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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