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Universität Kassel
Startschuss zum Projekt "Paul für Pakistan - Kassel hilft"
06.09.2010 / 10:58.
Seit über fünf Wochen kämpft Pakistan gegen die schlimmste Überschwemmung in der Geschichte des Landes. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind bis zu 20 Millionen Menschen betroffen, rund ein Fünftel des Territoriums ist durch Wasser verwüstet. Die Menschen hungern, brauchen Medikamente, haben gerade noch ein Hemd am Leib. Sauberes Wasser ist Mangelware, die Angst vor Seuchen steigt. Ein von Professor Franz-Bernd Frechen von der Universität Kassel entwickelter Wasseraufbereitungsrucksack, der auf den Namen „Paul“ getauft wurde, kann Menschenleben retten. Fünf dieser mobilen Wasseraufbereitungsanlagen wurden bereits in das Krisengebiet geflogen, etwa 1.000 Menschen werden die nächsten Monate mit trinkbarem Wasser versorgt. Weitere Exemplare von „Paul“ könnten noch gefertigt werden,allerdings ist dies ohne finanzielle Unterstützung nicht zu bewerkstelligen. Eine dieser rund 20 Kilo schweren Anlagen kostet etwa 1.000 Euro. Eine initiierte Spendenaktion hatte bereits großen Erfolg. Jetzt möchte Oberbürgermeister Bertram Hilgen gemeinsam mit Professor Franz-Bernd Frechen die Initiative „Paul für Pakistan – Kassel hilft“ anstoßen, um weitere Spendengelder zu akquirieren. So könnte „Paul“ in Serie gehen und vielen tausend Menschen in Pakistan zu trinkbarem Wasser verhelfen.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Kassel.
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