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Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Sportstadt Hamburg berät Tunesien und Armenien im Rahmen von CIUDAD
09.06.2010 / 07:52. Im Rahmen des EU-Programms CIUDAD wird Hamburg in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit Marseille (Frankreich), Split (Kroatien) und Trondheim (Norwegen) Aufbauhilfe bei der Entwicklung von Sportstättenkonzepten und Sportstrukturen in Tunesien und Armenien leisten. Ziel des gemeinsamen Projekts unter der Leitung von Marseille und Hamburg ist zunächst, die tunesische Stadt Mahdia und die armenische Stadt Eriwan mit Know-how, z.B. in der Vereins- und Verbandsentwicklung, bei der Integration sozial Benachteiligter und beim Bau und Betrieb von Sportstätten, zu unterstützen.Nach Austauschtreffen in Marseille, Eriwan und Mahdia richtet nun Hamburg am 10. und 11. Juni ein Fachseminar für die Beteiligten aus allen sechs Ländern aus. Senatorin v. Welck wird die Teilnehmer am 10. Juni begrüßen. Auf dem Programm stehen Vorträge zur Planung von Sportstätten, Finanzierungs- und Betreibermodellen, Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit sowie Energieeffizienz im Sportstättenbau. Veranschaulicht werden diese Inhalte durch Besuche verschiedener Hamburger Sportstätten, wie dem Sportpark Dulsberg, der Leichtathletik-Trainingshalle und der Regattastrecke Dove-Elbe.
Senatorin v. Welck: "Vor allem bei den Themen Sport und Stadtentwicklung, Integration, Sportstätten und Vereins- und Verbandsstrukturen kann Hamburg wichtige Impulse geben. Und auch wir können von diesem Austausch nur profitieren, indem wir z. B. Erkenntnisse über nachhaltige und energieeffiziente Betreiberkonzepte gewinnen, die zur weiteren Verbesserung des ökonomischen und ökologischen Sportstättenbetriebs in Hamburg beitragen."
Hamburg wurde im Februar 2010 von der EU-Kommission für dieses europäische Sportprojekt im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik mit EU-Anrainerstaaten in Nordafrika und Osteuropa (Cooperation in Urban Development and Dialogue/CIUDAD) ausgewählt, für das insgesamt Projektgelder in Höhe von 14 Mio. Euro vergeben werden. Sämtliche Kosten für die teilnehmenden Städte werden durch diese Mittel abgedeckt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

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