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Spezielles Konfliktmanagementverfahren für Wirtschaft und Arbeitswelt

22.06.2010 / 10:04. Das Kooperationsprodukt des Zentrums für Weiterbildung und der Fakultät Sozialwesen in Zusammenarbeit mit dem AL-Institut Piesport - ein vom Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) anerkanntes Ausbildungsinstitut - wendet sich an Personen in konfliktrelevanten beruflichen Feldern und im juristischen Bereich, die bereits eine Mediationsausbildung mit mind. 120 Zeitstunden absolviert haben und ihre Erfahrungen in Theorie und Praxis der Mediation in Unternehmen, Verwaltungen und sozialen Organisationen erweitern wollen. Der kostenpflichtige Aufbaukurs umfasst in einem Semester 80 Zeitstunden sowie zusätzliche 30 Stunden in selbst organisierter Gruppenarbeit. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der FH Erfurt und des AL-Institutes, durch das die Anerkennung als "Mediator/-in BMWA" erworben werden kann. Anmeldeschluss ist der 23.08.2010; erster Kurstermin ist der 24.09.2010.


Mediation als spezielles Verfahren im Bereich von Wirtschaft und Arbeitswelt ist ein alternativer Weg zur Lösung von Konflikten. Viele Unternehmen, die sich im Streitfall auf ein gerichtliches Verfahren verlassen, erkennen bald: Prozesse kosten vor allem Zeit und Geld. Daher werden Verfahren der außergerichtlichen Konfliktlösung immer beliebter. Mediation kann interne Unstimmigkeiten oder Streit mit einem Geschäftspartner schnell und kostengünstig lösen. Das Ergebnis, mit dem beide Seiten zufrieden sind, ist nicht selten wirtschaftlich und zukunftsorientiert. Die Konfliktpartner werden dabei von einer neutralen und unparteiischen Person unterstützt, der Mediatorin/dem Mediator. Sie organisieren und strukturieren den Prozess. Eigene Entscheidungsbefugnis besitzen sie nicht. Für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit müssen Mediatoren im Bereich von Wirtschaft und Arbeitswelt speziell und fundiert ausgebildet sein. Fortschrittliche Unternehmen und Organisationen aller Größen setzen auf Mediation als zeitgemäßes Konfliktmanagementverfahren.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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