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Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg

Sozialministerin Dr. Monika Stolz überreicht Meisterbriefe an die Meisterinnen und den Meister der Hauswirtschaft

01.10.2010 / 11:30. "Die Qualität hauswirtschaftlicher Versorgungs- und Betreuungsleistungen auf hohem Niveau anzusiedeln und zu halten ist eine ständige Herausforderung. Deshalb brauchen hauswirtschaftliche Führungskräfte, die mit ihrer durch den Meisterabschluss erworbenen Ausbildungsbefugnis auch zum Fachkräftenachwuchs in der Hauswirtschaft beitragen", sagte Sozialministerin Dr. Monika Stolz am Samstag (2.10.) in Stuttgart. Bei einer landesweiten Festveranstaltung im Neuen Schloss überreichte die Ministerin 48 Meisterinnen und einem Meister der Hauswirtschaft nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung die Meisterbriefe. Für besondere Leistungen zeichnete sie insgesamt sechs "Beste Meisterinnen" mit einem Preis aus.


"Die Hauswirtschaft muss endlich heraus aus der Banalisierungs-Ecke "Hauswirtschaft kann doch jeder", sagte Monika Stolz und betonte, dass hauswirtschaftliche Betriebs- und Betreuungskonzepte insbesondere durch die Entwicklung neuer Wohnformen in Altenhilfeeinrichtungen einen besonderen Stellenwert erhalten würden. "Durch ein Mehr an Alltagsnähe können die hauswirtschaftlichen Berufe in den Heimen zu einem höheren Maß an Lebensqualität beitragen. Wir sind deshalb dabei, die Fortbildung zur Geprüften Fachhauswirtschafterin/zum geprüften Fachhauswirtschafter in Baden-Württemberg wieder zu installieren. Mit Blick auf den Fachkräftebedarf betreiben wir gezielt Werbung und versuchen darüberhinaus auch Jungen für die hauswirtschaftlichen Berufe zu gewinnen", sagte die Ministerin. Erfreulicherweise erkenne die Wirtschaft zunehmend, dass die hauswirtschaftlichen Dienstleistungen wie beispielsweise Verpflegung und Hygiene bis hin zur Gestaltung des Wohnambientes, nicht nur das Wohlbefinden unterstütze, sondern auch ein Aushängeschild einer Einrichtung und damit Wettbewerbsfaktor sei.

Den in großer Zahl anwesenden Festgästen aus dem Bereich Politik und Verwaltung, Schulen, Lehrgangsträger, Prüfungsausschüssen, Ausbildungsstätten und Verbänden dankte die Ministerin für ihr vielfältiges Engagement bei der Qualitätssicherung und Profilschärfung der hauswirtschaftlichen Ausbildung und den hauswirtschaftlichen Berufen.

Für die Verpflegung und Ausgestaltung der Räume zeichneten sich erneut die Schülerinnen der Justus-von-Liebig-Schule Göppingen unter Anleitung ihrer Lehrkräfte verantwortlich, die in der Zubereitung von alkoholfreien Cocktails, durch die Aktion "Bleib Klar" - einen Service der Polizei Baden-Württemberg gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch - unterstützt wurde.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg.

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