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Seehofer trifft Postvorstand Gerdes - Mehrere hundert neue Post-Arbeitsplätze in Fürth
06.05.2010 / 11:30. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zeigte sich nach einem Gespräch mit dem Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL Jürgen Gerdes sehr erfreut darüber, dass die Deutsche Post in Fürth kräftig investieren und bis zu 700 Arbeitsplätze schaffen will. In Fürth entsteht das 15. und bislang größte Kunden-Service-Center der Post. Es wird speziell für alle Fragen zum neuen Brief im Internet der Deutschen Post zuständig sein. Seehofer: „Die Entscheidung der Deutschen Post, ihr größtes Kundenservice-Center am Standort Fürth zu errichten, zeigt die große Attraktivität des Wirtschaftsraums für Unternehmen auf Wachstumskurs. Bis zu 450 neue Arbeitsplätze noch in diesem Jahr sind ein großartiges Signal für die Arbeitnehmer in Nürnberg-Fürth. Diese Jobperspektiven braucht die Region gerade jetzt!" Seehofer dankte der Post für das Vertrauen in den Standort.Gerdes unterstrich nach dem Treffen mit Seehofer: „Speziell für die Nutzer des Briefes im Internet bauen wir nun das größte Call-Center der Deutschen Post. Wir wollen, dass bei unseren Kunden keine Fragen offen bleiben, wir wollen beim Brief im Internet genau wie bei der klassischen Zustellung mit Qualität und mit Service begeistern. Dazu zählt natürlich auch direkter und kompetenter Kundenservice über alle Kanäle." Der Brief im Internet, für den das neue Call-Center zuständig sein wird, kommt im Juli 2010 auf den Markt. Er besitzt alle Eigenschaften des klassischen Papierbriefs, ist also anders als zum Beispiel eine Email verbindlich, vertraulich und verlässlich.
Dieser Serviceverbesserung war erst kürzlich die Ankündigung des Ausbaus der flächendeckenden Präsenz voraus gegangen. Im Rahmen der „Service-Offensive Post für Deutschland" stockt die Deutsche Post ihre 17.000 Verkaufsstellen um 4.000 und die Zahl der Briefkästen um 2.000 auf 110.000 auf. Gerdes: „Es ist fester Bestandteil unserer Konzernstrategie für unsere Kunden die erste Wahl zu sein, und damit unsere Position als DIE Post für Deutschland zu festigen."
Der Ministerpräsident bekräftigte, dass Bayern auch künftig alles dafür tun wird, „dass diese für Bayern insgesamt so wichtige Metropolregion Nürnberg im harten Standortwettbewerb gut gerüstet für neue Investitionen, neue Arbeitsplätze und neue Produkte ist und bleibt. Staatsregierung, Kommunen und Unternehmen gehen weiterhin Hand in Hand, damit der Strukturwandel zum Wohl der Region und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestaltet wird", so Seehofer. Mit der Durchführung des neuen Mikrozensus werden beispielsweise bereits ab Jahresmitte im Zusammenhang mit der Verlagerung des Landesamts für Statistik schrittweise die ersten 200 neuen Arbeitsplätze in Fürth entstehen. Außerdem wird Bayern massiv weiter in die gesamte Forschungs- und Wissenschaftsinfrastruktur der Region investieren, um die Fundamente für gut bezahlte Arbeitsplätze der Zukunft konsequent zu stärken.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerische Staatskanzlei.

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