Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!
Seehofer kündigt bei EADS Unterstützung an
18.06.2010 / 14:28. Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer hat heute bei einer Betriebsversammlung von EADS-Mitarbeitern in Manching die Notwendigkeit zur Sanierung des Bundeshaushalts unterstrichen und zugleich die volle Unterstützung der Staatsregierung für Arbeitsplätze und bayerische Wehrtechnikunternehmen bekräftigt. Seehofer: „Hochtechnologieunternehmen wie EADS stehen für Innovationen und gut bezahlte Arbeitsplätze in Bayern, die wir auch künftig ganz besonders brauchen. Gerade auch im Wehrtechnikbereich gilt: Sparen ja, aber intelligent und nicht auf Kosten von Innovation, Forschung und Technik. Es wäre ein Riesenfehler, wenn wir jetzt durch falsche Weichenstellungen diese wichtige Hochtechnologiebranche mit ihren vielen mittelständischen Zulieferunternehmen dauerhaft schwächen würden."Der Ministerpräsident äußerte Verständnis für die Sorgen der Arbeitnehmer in der Branche und kündigte an, einen Dialog zu initiieren und dafür Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Bayern mit den Verantwortlichen bayerischer Unternehmen zusammenzubringen. Seehofer: „Ich werde mich bei den Verantwortlichen in Berlin für die Belange der Branche und ihre zukunftsfähigen Arbeitsplätze mit allem Nachdruck einsetzen. Es ist zu einfach gedacht, wenn man glaubt, in diesem Bereich ließen sich schnell und einfach große Sparerfolge erzielen."
Nach den Worten Seehofers ist die bayerische Wehrtechnik eine Schlüsselbranche für den technologischen Fortschritt. Bayern zählt zu den führenden Wehrtechnikstandorten in Deutschland. Rund ein Drittel der deutschen Wehrindustrie ist in Bayern angesiedelt. Allein beim EADS-Standort in Manching sind über 5.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerische Staatskanzlei.

Kommentare zu diesem Artikel
Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Kommentieren >>
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare zu schreiben!