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Schwimm-WM nicht mit dem Bade ausschütten!
17.06.2010 / 13:04. Eine endgültige Beerdigung der Sportstadt Hamburg fürchtet die sportpolitische Sprecherin der Hamburger Liberalen, Martina Kaesbach.Zwar habe der Senat noch im Mai einen respektablen Sportfördervertrag mit dem Hamburger Sportbund (HSB) und dem Hamburger Fußballverband (HFB) abgeschlossen, verzichte aber auf die einmalige Chance, durch die Bewerbung für die Schwimm WM 2013 die Sportstadt Hamburg mit allen positiven Effekten für Wirtschaft und soziales Klima wieder zu beleben. Die Umwegrentabilität sportlicher Großereignisse sei gerade in Zeiten leerer Kassen ein wichtiges Argument.
Die Aufgabe der Schwimm-WM sei deshalb keine "gute Tat", sondern eine Fehlentscheidung mit Folgen. „Bei aller Sparwut darf das sportliche Wunschkind Schwimm-WM nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden. Dieses Sportopfer ist angesichts des Festhaltens an Schulreform und Stadtbahn nicht zu vermitteln", so Kaesbach.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP Landesverband Hamburg.

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