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IHK Dresden

Schienennetz der Deutschen Bahn - Dresdens Wirtschaftskammern im Gespräch mit Staatssekretär Jan Mücke

01.06.2010 / 17:02. Vertreter von Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer Dresden (HWK) trafen sich heute in Dresden mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, MdB Jan Mücke. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Probleme und Erwartungen bei der zukünftigen Anbindung der Landeshauptstadt an das Schienennetz der Deutschen Bahn.


Insbesondere der Ausbau der Bahnverbindung Dresden-Berlin wurde von den Vertretern der Wirtschaft als Priorität benannt. HWK-Präsident Claus Dittrich forderte in diesem Zusammenhang eine Verkürzung der Fahrzeit und die bessere Anbindung an den Flughafen Berlin-Schönefeld. Jan Mücke verwies dabei auf die - noch von der Vorgängerregierung - geplanten zwei Bauabschnitte. Für einen Ausbau der Geschwindigkeit auf 200 km/h seien perspektivisch auch die Kommunen gefordert, denn diese müssten ein Drittel der Kosten für die dann notwendigen Schließungen von Bahnübergängen tragen.

Aus bundespolitischer Sicht präferierte Mücke gleichermaßen den Ausbau der Strecken Berlin-Rostock und Dresden-Prag. "Mein Ziel ist, dass die Strecke Berlin-Dresden-Prag als TEN-Korridor in das transeuropäische Netz der EU aufgenommen wird", so Mücke. Damit könnten die Streckenplanungen zu 50 Prozent über die EU finanziert werden. An den im Juni stattfindenden Beratungen zu der Transeuropäischen Netzen (TEN) wird Mücke als ein Vertreter der Bundesregierung teilnehmen.

IHK-Präsident Dr. Günter Bruntsch betont zum Abschluss des konstruktiven Gespräches, dass Mücke seit Jahren der erste Politiker sei, der zu dieser wichtigen Thematik mit den Kammern spreche. Beide Präsidenten begrüßten, dass der politische Wille, sächsische Interessen auf Bundesebene zu vertreten, augenscheinlich vorhanden sei. Der Parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke messe dem Thema hohe Priorität bei.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: IHK Dresden.

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