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Bayerisches Staatsministerium des Innern
Richtfest OP-Zentrum Großhadern
14.09.2010 / 14:56. "Auf 14.000 Quadratmetern entsteht hier in Großhadern eines der größten OP-Zentren Europas", sagte Innenminister Joachim Herrmann beim heutigen Richtfest für das neue OP-Zentrum des Klinikums der Universität München am Standort Großhadern. Herrmann weiter: "Der Hochschulbau ist eine wichtige Säule des Staatlichen Hochbaus. Wir schaffen damit die baulichen Voraussetzungen für optimale Ausbildungsbedingungen, Spitzenforschung und modernste medizinische Versorgung." Die Gesamtkosten für den Funktionsbau für modernste Operative Medizin betragen 135 Millionen Euro. Bis zum Jahresende wird die Gebäudehülle fertig sein. Im Herbst 2013 soll das OP-Zentrum seiner Bestimmung übergeben werden.Für Bauprojekte des Bundes und des Freistaats Bayern konnte die Bayerische Staatsbauverwaltung 2009 mehr als 1,5 Milliarden Euro ausgeben. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 100 Millionen mehr. Bei den Bauaktivitäten legt der Freistaat großen Wert auf umweltbewusstes und energetisches Planen und Bauen. Für das Klinikum wird deshalb eine mit Hackschnitzel betriebene Biomasse-Dampferzeugung errichtet. Damit kann das Klinikum seine CO2-Bilanz um 3.500 Tonnen pro Jahr verbessern.
Das neue OP-Zentrum ist 150 Meter lang, 50 Meter breit und umfasst fünf Geschosse. Auf 14.000 Quadratmetern entstehen 32 OP-Säle, vier OP-Säle für Ambulantes Operieren, fünf Intensivstationen mit 70 Betten, eine interdisziplinäre Notaufnahme und eine Zentralsterilisierung.
Nach Kriegsende wurden die Gebäude der Uniklinik im Münchner Innenstadtbereich zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz notdürftig instandgesetzt. Als diese den Anforderungen an eine zeitgemäße Krankenversorgung, Forschung und Lehre nicht mehr entsprachen, beschloss die Bayerische Staatsregierung, in Großhadern einen Neubau zu errichten. Zwischen 1967 und 1975 entstand dort für 650 Millionen Mark der erste Bauabschnitt für ein neues Uniklinikum mit 1.500 Betten. Drei weitere ursprünglich geplante Bauabschnitte wurden nicht umgesetzt. Heute sind die Gebäude in Großhadern in die Jahre gekommen. Eine Sanierung der bestehenden OP-Säle wäre unwirtschaftlich gewesen und hätte zudem den Klinikbetrieb erheblich eingeschränkt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerisches Staatsministerium des Innern.

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