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Qualitätssteigerung im Tourismus durch neue Tourismusfachschulen
15.04.2010 / 18:34. "Der Freistaat Bayern bekommt drei weitere Tourismusfachschulen. Um den Tourismus in Bayern zu stärken, hat sich die CSU-Fraktion für eine Qualitätsverbesserung bei der Ausbildung in der bayerischen Tourismusbranche eingesetzt", so Klaus Stöttner, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. "Bayern ist das Tourismusland Nummer 1 in Deutschland und will diesen Spitzenplatz unangefochten halten. Deshalb müssen wir alles daran setzen, dass unsere Nachwuchskräfte nicht nach Österreich abwandern, um die dortigen Tourismusschulen zu besuchen", meint Stöttner. Wer erst einmal über die Grenze nach Österreich gegangen sei, drohe dem bayerischen Arbeitsmarkt dauerhaft verloren zu gehen.Stöttner und Erwin Huber, der Vorsitzende des Arbeitskreises für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie der CSU-Fraktion, freuten sich, dass die Idee der CSU-Fraktion nunmehr Realität werde. Diese Woche hat die Bayerische Staatsregierung auf Initiative der CSU-Parlamentarier beschlossen, an den Standorten Freilassing im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land, Grafenau im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und Bad Wörishofen im schwäbischen Landkreis Mindelheim jeweils eine weitere Tourismusfachschule zu errichten.
Junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss werden dort nach dem erfolgreichen Wiesauer Vorbild zu Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement ausgebildet. In dem dreijährigen doppelt-qualifizierenden Bildungsgang erwerben die Auszubildenden zugleich die Fachhochschulreife. In Wiesau, wo man ursprünglich mit einem Schulversuch gestartet war, hat sich diese Ausbildungsform in den letzten vier Jahren als Erfolgsmodell erwiesen.
Huber: "Das Beispiel Wiesau zeigt, dass die Absolventen mit Berufsausbildung und Fachabitur von der Tourismusbranche stark nachgefragt werden. Sie haben beste Voraussetzungen für die weitere Qualifizierung und für Querschnittsaufgaben in der Branche. Umso erfreulicher ist, dass das Angebot an den drei neuen Schulstandorten bereits zum kommenden Schuljahr beginnen kann. Wenn wir es mit der Qualität im Tourismus ernst meinen und diese Branche als eine der Wachstumsmärkte für Bayerns Zukunft sehen, ist es konsequent, die Rahmenbedingungen unter anderem durch solche Schulen zu verbessern."
Bayern brauche in Zukunft noch mehr qualifizierte und motivierte Fachkräfte, um die kommenden Anforderungen des Tourismus zu bewältigen. "Die Politik hat jetzt die Voraussetzungen geschaffen, dass für diese Zukunftsaufgabe auch genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen", freut sich Stöttner.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CSU-Landtagsfraktion Bayern.

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