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Protest erfolgreich: VHS Osnabrück sagt Veranstaltung mit Irans Botschafter ab

18.06.2010 / 15:30. Die Volkshochschule der "Friedensstadt" Osnabrück hatte für den 22. Juni eine Podiumsdiskussion mit dem Botschafter der Iranischen Republik Iran, Ali Reza Sheik Attar, geplant. Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, und der Chefredakteur der Osnabrücker Zeitschrift "Hintergrund", Hartmut Krauss, forderten die Verantwortlichen der VHS in einem offenen Brief dazu auf, die Veranstaltung abzusagen.


Ali Reza Sheik Attar sei ein "exponierter Vertreter des islamistischen Terrorregimes", das allein im vergangenen Jahr viele tausend Oppositionelle verhaftet und mehrere hundert von ihn ermordet habe, hieß es in dem Brief. Die Veranstaltung sei "eine Provokation aller fortschrittlichen deutschen Demokaten, die an der Seite der iranischen Oppositionsbewegung stehen und sich gegen die islamische Gottesdiktatur und ihre den Weltfrieden bedrohenden Machenschaften wenden."

Der Protest, dem sich insbesondere Exiliraner anschlossen, hatte schließlich Erfolg: Die VHS strich die Veranstaltung mit dem iranischen Botschafter aus dem Programm.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: gbs Giordano Bruno Stiftung.

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