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Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft
Proteine in fliegenden Mikrogefrierschränken
01.10.2010 / 12:18. Proteine in fliegenden MikrogefrierschränkenUntersuchungen an kalten, isolierten Biomolekülen können grundlegende Einsichten in ihre intrinsischen Eigenschaften liefern und somit wichtige Beiträge zum besseren Verständnis ihres Verhaltens unter physiologischen Bedingungen in der kondensierten Phase liefern. Experimentell sind solche Untersuchungen aber oft schwierig, da die Biomoleküle hierzu in die Gasphase gebracht und abgekühlt werden müssen. Ein vielversprechendes
Medium sind Tröpfchen aus flüssigem Helium, welche eine Art fliegenden Mikrogefrierschrank darstellen, bisher aber nur für sehr kleine Biomoleküle genutzt werden konnten. Wissenschaftler am Fritz-Haber-Institut der Max Planck-Gesellschaft in Berlin haben jetzt eine neue Technik entwickelt, um auch große Biomoleküle, wie z.B. Proteine, in Tröpfchen von flüssigem Helium einzufangen. Ihre Ergebnisse, welche den Anstoß zu einer Vielzahl von spannenden, zukünftigen Experimente geben können, wurden jetzt im wissenschaftlich hochrangigen Journal Physical Review Letters veröffentlicht.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft.

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