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FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
Probleme des LSB längst nicht vom Tisch / Keine Autonomie des Sports in Sicht
29.09.2010 / 11:52. Für die FDP-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt sind die aktuellen Probleme des Landessportbundes (LSB) längst nicht vom Tisch. "Behoben werden nur die dominierenden Probleme. Substantielle und an den Wurzeln gehende Lösungsversuche bleiben hingegen aus. Bemerkenswert ist, dass der LSB nun endlich verpflichtet wird, sein Personal weiterzubilden", sagte Dr. Lydia Hüskens, sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion.Langfristig sei schon heute absehbar, dass der LSB wieder in finanzielle Schwierigkeiten kommen werde. "Solange es für die Landessportschule Osterburg kein tragfähiges Wirtschaftskonzept gibt, werden selbst bei einer Vollauslastung Defizite eingefahren", so Hüskens. Die Sportpolitikerin zeigte sich zudem überrascht, dass aus Steuerproblemen vor einigen Wochen nun Steuerentlastungen werden könnten. "Es drängt sich der Eindruck auf, dass mit allen Mitteln versucht wurde, die Bilanz sauber zu bekommen."
Hüskens beklagte zudem, dass die Autonomie in weite Ferne gerückt sei. "Der Sport in Sachsen-Anhalt hängt weiter am Gängelband der Politik. Wir hätten uns gewünscht, dass die notwendige Unabhängigkeit wieder erreicht würde. Denkbar wäre gewesen, künftig nur noch Kreissportbünde und Landesfachverbände zu finanzieren. Dabei wäre dem Sport kein Cent entzogen, aber der Finanzierungsweg verändert worden. Der LSB hätte sich dann per Umlage von den Kreissportbünden und Fachverbänden finanziert. Dies hätte die demokratische Kontrolle des LSB durch seine Gliederungen gestärkt, zudem wäre sichergestellt, dass die Aufgaben des LSB im Interesse der Mehrheit seiner Mitglieder durchgeführt werden."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt.

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