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Praxisbörse Soziale Arbeit an der KSFH - ein Erfolgsmodell
19.04.2010 / 15:44. 47 Träger der Sozialen Arbeit haben sich und ihr Angebot am 16. April 2010 auf der Praxisbörse an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) präsentiert. Mehr als 300 Studierende nutzten die Gelegenheit, um deren Arbeitsbereiche und Praktikumsmöglichkeiten kennenzulernen und um neue Kontakte zu knüpfen.Bereits zum dritten Mal hat das KSFH-Praxis-Center am Standort München die Hochschule für die Praxisbörse in ein kleines Messegelände verwandelt. Insgesamt elf Lehrsäle standen in diesem Jahr für Gespräche zwischen Vertretern von Praxisstellen und Studierenden zur Verfügung. "Ziel des Praxis-Centers ist es, durch die Praxisbörse ein Forum des Kennenlernens und Austauschs für Studierende, Praxis und Hochschule zu ermöglichen", erklärt Birgitta Greilinger, Referentin des Praxis-Centers an der KSFH. Für alle Parteien biete die Praxisbörse eine hervorragende Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen.
Das bestätigt Walter Guttandin, Koordinator des Standes der Inneren Mission: "Wir nutzen die Praxisbörse seit ihrem Bestehen, um den Kontakt zur KSFH und zu den Studierenden lebendig zu halten. Gerade durch die Änderungen in den Studiengängen in den vergangenen Jahren ist der stete Austausch noch wichtiger geworden."
Für die Träger ist die Praxisbörse zudem eine geeignete Plattform, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Michael Auer vom Caritasverband der Erzdiözese München und Freising, erläutert: "Die Praxisbörse ist für die Caritas vor allem Öffentlichkeitsarbeit. Hier können wir die Vielfalt unserer Dienste präsentieren und für unsere zahlreichen Praktikumsstellen werben." Dabei spiele vor allem der persönliche Kontakt zu den Studierenden eine wichtige Rolle.
Auf der Praxisbörse zukünftige Mitarbeiter oder Praktikanten zu gewinnen, ist eines der Ziele des Sozialreferats der Landeshauptstadt München. Ellen Kuhn erklärt: "Wir suchen qualifizierte Arbeitskräfte. Daher zeigen wir den Studenten, was sie wissen müssen, um später bei uns arbeiten zu können."
Birgitta Greilinger ist sich sicher, dass die Praxisbörse den Studenten den Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern erleichtert: "Studierende, die ihr Praktikum noch vor sich haben, können sich hinsichtlich der Arbeitsgebiete sowie der Trägerlandschaft in der Sozialen Arbeit orientieren. Studierende höherer Semester haben die Chance, ihr Netzwerk aufzubauen und Kontakte bezüglich künftiger Arbeitsplätze zu knüpfen."
Diese Möglichkeiten weiß zum Beispiel KSFH-Student Sandro Deubler, 2. Semester Soziale Arbeit, und Besucher der Praxisbörse zu schätzen: "Ich finde das Konzept der Praxisbörse sehr gut. Es ist beachtlich, dass so viele Einrichtungen vertreten sind. Ich habe mich bei mehreren Praxisstellen über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche informiert. Die Praxisstellen haben sehr offen auf meine Fragen geantwortet und mich mit Infomaterial versorgt."
Dass so viele Träger Sozialer Arbeit - insgesamt 47 - vor Ort waren, ist ein eindeutiges Zeichen für Birgitta Greilinger, dass das Konzept gut aufgenommen wird und sich immer weiter entwickelt. Erst im Jahr 2008 hatte Prof. Dr. Peter Lenninger, Praxisbeauftragter, zusammen mit Birgitta Greilinger - im Zuge der Erweiterung des PraktikantInnenamts zum Praxis-Center - die Praxisbörse an der KSFH ins Leben gerufen. Sie startete mit sechs Vertretern von großen Münchner Trägern und stieß auf hohe Resonanz bei allen Beteiligten. Ein Jahr später lag die Anzahl bereits bei 18 Einrichtungen mit 60 PraxisvertreterInnen. Auf Wunsch der Studierenden und aufgrund der hohen Nachfrage von Seiten der Träger hat das Praxis-Center unter Federführung von Prof. Dr. Lenninger und Birgitta Greilinger die Praxisbörse weiter ausgebaut. "Wir haben zum Beispiel in diesem Jahr die Zielrichtung erweitert", sagt Birgitta Greilinger. "Im Fokus steht nicht mehr nur die Praxisvermittlung, sondern zudem der Praxiskontakt mit Hinblick auf die Berufseinmündung."
Um das Erfolgsmodell fortzuführen, ist auch 2011 eine Praxisbörse geplant. Das Praxis-Center wird rechtzeitig über Termin und Ort informieren.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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