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Potluck Diner und interkulturelles Training an der FH Mainz: 100 ausländische Studierende starten ins Wintersemester

30.09.2010 / 13:00. In diesem Wintersemester ist nahezu die ganze Welt zu Gast am Fachbereich Wirtschaft der FH Mainz. Rund 100 ausländische Studierende werden nun für ein oder zwei Semester an der FH Mainz studieren. „In der Vergangenheit waren es ungefähr 50 Studierende“, erzählt Sabine Klebig vom International Office am Fachbereich. Dieses Semester jedoch haben neben den internationalen Austauschstudenten besonders viele internationale Master-Studenten den Studiengang International Business der Fachhochschule gewählt.


Die ausländischen Studierenden kommen fast aus der ganzen Welt: Thailand, Pakistan, USA, Argentinien, Spanien, Kolumbien, Venezuela, Südkorea, Slowakei, Frankreich, Polen, Litauen, Estland, Weißrussland, Ungarn, England, Schweden, Nigeria und, und, und… Zum ersten Mal kamen drei Studenten von der Partnerhochschule in Bratislava. Die jungen Slowaken haben sich im Internet über die FH Mainz informiert und entschieden, dass es genau die richtige Hochschule für sie ist. „Außerdem ist es sehr nah an Frankfurt“, betonen Jana Silakova und Katarina Simanska. Die beiden Studentinnen und ihr Kommilitone Matej Herceg wollen vor allem ihr Deutsch verbessern. Wegen der Nähe zum Frankfurter Finanzzentrum entschied sich Pedro Dreisch für den Master-Studiengang International Business. Der 39-jährige Argentinier will die Finessen der Internationalen Wirtschaft kennenlernen. Er hat bereits eine Zeitlang in Düsseldorf gearbeitet. „Auch wenn mein Name deutsch ist, ich bin ein echter Südamerikaner“, sagt der Master- Student aus Buenos Aires. Ieva Motekaityte fühlt sich längst an der FH und in Mainz zu Hause. Sie hatte bereits 2008 am Fachbereich Wirtschaft studiert. Damals als Erasmusstudentin, nun kehrte die Litauerin als Master-Studentin zurück. Das Konzept der FH mit viel Praxis, kleinen Gruppen und familiärer Atmosphäre hat ihr schon bei ihrem ersten Aufenthalt sehr gefallen. Das wollte die 23-Jährige in ihrem Master-Studium nicht missen. „Man lernt viel schneller Leute kennen, schließt Freundschaften und lernt sehr viel von den Professoren“, sagt sie. Die Mitarbeiter und Studierenden am Fachbereich Wirtschaft kümmern sich intensiv um ihre ausländischen Gäste. Studenten, die bereits selbst im Ausland studierten oder einfach nur helfen wollen, nehmen als Tutoren die Gäste unter ihre Fittiche. In der Einführungswoche helfen sie bei allem was nötig ist, damit die ausländischen Studierenden sich wohl fühlen und sich in Mainz zurechtfinden. „Darüber hinaus machen wir in der Einführungsphase mit den Gästen gemeinsame Ausflüge wie zum Haus der Deutschen Geschichte nach Bonn oder zum Opel-Werk“, erklärt Sabine Klebig. Außerdem gibt es zum Einstieg ein interkulturelles Training, gemeinsam mit den Incoming Studierenden der beiden anderen Fachbereiche, sowie ein Potluck Diner, bei dem jeder eine Spezialität seines Heimatlandes mitbringt. Auch die Stundenpläne werden mit jedem einzelnen individuell erstellt, damit es am 04. Oktober mit den Vorlesungen losgehen kann. Doch bevor die Studenten die FH-Bank drücken, steht noch die Riverboat-Party des AStA auf dem Programm.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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