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SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Potentiale der Uniklinik Leipzig für Sachsen nutzen
17.05.2010 / 16:56. Mario Pecher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:"Die Potentiale der Uniklinik Leipzig müssen noch besser für Sachsen genutzt werden. Keinesfalls jedoch darf ihr der Hahn zugedreht werden", so das Fazit von Mario Pecher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Am heutigen Montag trafen die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales, Recht, Haushalt und Finanzen der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag die Leitung der Medizinischen Fakultät und die Führung der Uniklinik Leipzig. Die Abgeordneten informierten sich vor Ort über die derzeitige finanzielle Situation der Medizinischen Fakultät.
Mario Pecher, zugleich Leiter des Arbeitskreises: "Aufgrund enormer Investitionen des Freistaates wurde hier in den letzen Jahren ein Leuchtturm geschaffen, von dem ganz Sachsen einen großen Nutzen hat. Anstatt aber nun die Dividende abzuschöpfen, läuft die Staatsregierung mit ihrem sinnlosen Sparkurs Gefahr, die Erfolge der Fakultät abzuwürgen." Nach den Plänen der schwarz-gelben Staatsregierung sollen in den nächsten Jahren insgesamt 10 Millionen Euro eingespart werden. Die Folge wäre: 250 Stellen in Lehre und Forschung könnten dann nicht mehr besetzt werden und die Studierendenzahl würde um mindestens 100 zurückgehen.
Pecher unterstrich abschließend die Bedeutung der Einrichtung für den Hochschul- und Wirtschaftsstandort Sachsen: "Wer an der falschen Stelle spart, verspielt die Spitzenposition des Freistaates. Es zeigt sich einmal mehr: Die Staatsregierung hat keine Strategie, um Kürzungen in Forschung und Lehre zu verhindern. Zudem verkennt sie, welche mittelbaren Effekte Kongresse und Fachtagungen der Fakultät für die Region haben. Anstatt zu kürzen, sollten wir diese positiven Effekte unterstützen und ausbauen."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

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