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VdA Verband der Automobilindustrie e.V.

Politiker informieren sich über Innovationen der Nutzfahrzeugbranche

25.09.2010 / 14:15. Bereits an den ersten drei Publikumstagen haben zahlreiche Politiker aus Deutschland und der Europäischen Union die 63. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover besucht, darunter Christine Lieberknecht (CDU), Ministerpräsidentin von Thüringen, der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) sowie der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD).


Christine Lieberknecht besuchte auf ihrem vierstündigen Rundgang Unternehmen, die mit Produktionsstandorten in Thüringen vertreten sind, so die Hersteller Daimler und Opel, den Anhänger- und Aufbautenhersteller Fliegl, den Kompakttransporterhersteller Multicar und die Zulieferer Emitec, EDAG und GPM. "Unsere Firmen sind außerordentlich innovativ. Sie stellen sich insbesondere den Herausforderungen im Bereich der Umwelttechnologie. Es ist gut zu sehen, wie stark sie hier aufgestellt sind", sagte die Ministerpräsidentin. Außerdem besichtigte Lieberknecht den Gemeinschaftsstand des Netzwerks "automotive thüringen" und des Automotive Cluster Ostdeutschland. "Dieses Netzwerk macht Thüringen besonders interessant für die Automobilindustrie. Das Land hat den Automotive-Sektor von Anfang an unterstützt. Es ist unser politischer Wille, dass solche Kooperationen stattfinden."

Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), begrüßte die Ministerin am ACOD-Gemeinschaftsstand und betonte: "Die Kooperation zwischen dem Automotive Cluster Ostdeutschland und dem VDA ist eine der erfolgreichsten Unterstützungsmaßnahmen für die Zulieferindustrie in den neuen Bundesländern. Es ist sehr erfreulich, dass die mittelständischen Unternehmen in den neuen Ländern an diesem Aufschwung der Automobilindustrie Teil haben."

Zudem besuchten hochrangige Vertreter verschiedener Ministerien sowie Abgeordnete aus den Länderparlamenten und dem Bundestag die weltweit wichtigste Leitmesse der Mobilität, des Transports und der Logistik. Zahlreiche Gäste aus Brüssel statteten der IAA ebenfalls einen Besuch ab, darunter Philipp Owen, Chef der Generaldirektion für Umweltfragen der EU-Kommission, und Holger Krahmer, sächsischer Abgeordneter der FDP-Fraktion des Europäischen Parlaments. Auf seinem mehrstündigen Rundgang informierte sich Krahmer ausführlich über die neuesten Trends und Zukunftsentwicklungen der Nutzfahrzeugbranche. In seinen Gesprächen an den Ständen zeigte sich der FDP-Abgeordnete begeistert von der großen Vielfalt und Innovationskraft, gerade auch der deutschen Industrie. "Solche Unternehmer braucht das Land", sagte Krahmer.

Ein weiterer bekannter Verkehrsexperte verbrachte einen ganzen Vormittag in den IAA-Messehallen: Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW), besuchte die Stände von ZF, Bosch, Iveco, Daimler und MAN. "Beeindruckend sind für mich vor allem die technischen Innovationen im Bereich der Verkehrssicherheit", sagte Bodewig. "Die IAA lässt erkennen, dass die Unternehmen an Gesamtlösungen bei der Fahrsicherheit arbeiten, die die unterschiedlichsten Facetten umfassen."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: VdA Verband der Automobilindustrie e.V..

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