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Hamburger Sportbund e.V.

Ploß bleibt Präsident, Sportfördervertrag verabschiedet

19.06.2010 / 16:24. Die Mitglieder des Hamburger Sportbunds (HSB) haben bei der Wahl des HSB-Präsidiums am heutigen Sonnabend im Haus des Sports das HSB-Präsidium für die kommenden vier Jahre gewählt. Die rund 160 anwesenden Vereine und Verbände wählten Günter Ploß mit 68,25 Prozent der Stimmen zum Präsidenten.


Neuer Vizepräsident für Breitensportentwicklung ist Thomas Fromm. Der 1. Vorsitzende des TH Eilbek wurde bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt. Die schon bisher im Präsidium vertretenen Vizepräsidenten Peter Gründel (Finanzen), Rolf Reincke (Leistungssportentwicklung), Irmelin Otten (Vereins- und Verbandsentwicklung/Frauen im Sport) und Arne Klindt (Sportinfratsruktur) wurden in ihren Ämtern bei wenigen Gegenstimmen oder Enthaltungen bestätigt.

Vor der Wahl hatten die Vertreter der Vereine und Verbände dem Sportfördervertrag für die Jahre 2011 und 2012 bei wenigen Gegenstimmen und einer Enthaltung zugestimmt.

In Ihren Grußworten dankten Senatorin Karin von Welck und der sportpolitische Sprecher der GAL, Horst Becker, dem HSB für die Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren. Die Senatorin betonte, dass der Sport erst am Beginn ein umfassenden Entwicklung stehen würde. Verschiedene Einflüsse, wie die demografische Entwicklung oder ein verändertes Freizeitverhalten würden eine intensive Beschäftigung mit dieser Entwicklung erfordern. Die mit dem HSB gemeinsam begonnene Zusammenarbeit am Sportentwicklungsplan sei darum besonders wichtig.

DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach berichtete, dass in den vergangenen Jahren durch viele gemeinsame Projekte und Gespräche eine Reihe von Impulsen durch den HSB auf der Ebene des DOSB spürbar gewesen seien. Bach plädierte außerdem dafür, die wichtige gesellschaftspolitische Rolle des organisierten Sports zu beachten. Er würde sich für die Weiterentwicklung der Gesellschaft engagieren, während der nicht organisierte Sport nur individuelle Bedürfnisse befriedigt.

Bei der Finanzierung durch die Politik müsse die wichtige Rolle des organisierten Sports zum Ausdruck kommen, so Bach. Bei der Entwicklung des Sports müssen sich nach Ansicht von Bach die Politik und der organisierte Sport auf Augenhöhe treffen. Der Sachverstand für die Beurteilung von Projekten und Entscheidungen liegt, nach Meinung von Bach, beim organisierten Sport. Um diesen Sachverstand optimal zu nutzen, bräuchten die Ehrenamtlichen entsprechende Gestaltungsspielräume.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Hamburger Sportbund e.V..

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