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GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Niedersachsen

Pension mit 67 ist Gift für Beschäftigte und Bildung!

29.09.2010 / 15:53. Die GEW Niedersachsen wendet sich gemeinsam mit dem DGB entschieden gegen die Pläne der CDU/FDP-Landesregierung zur Pensionierung von Beamten erst mit 67.

Auch in Anbetracht der heftigen Diskussionen über den Sinn der Rente mit 67 sei es völlig falsch, die Altersgrenze anzuheben, sagte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Schon heute erreichten im Schuldienst nur wenige Lehrkräfte die Altersgrenze von 65 Jahren. Die übermäßigen Belastungen im Schuldienst zwängen die große Mehrheit zu einem früheren Ausscheiden mit erheblichen Einbußen in der Altersversorgung.


Auch die Abschaffung der Altersteilzeit zum Jahresende 2009 habe zu einer Verschärfung der Lage beigetragen. Das jetzt in Aussicht gestellte Modell sei nicht attraktiv und müsse deutlich nachgebessert werden. Eberhard Brandt mahnte ein umfassendes Konzept der Landesregierung zur Senkung der Belastungen für die Lehrkräfte und die anderen an Schulen Beschäftigten an. „Wenn die Lan­desregierung nicht konsequent die Belastungsfaktoren abbaut, werden immer mehr vorzeitig wegen Krankheit aus dem Dienst scheiden. Das trifft die Schulen in Niedersachsen vor dem Hintergrund eines Lehrkräftemangels doppelt schwer!“

Bereits jetzt gebe es in vielen Orten Proteste gegen die Politik der Landesregierung. „Wir rufen alle Beschäftigten des Bildungsbereiches auf, sich an den Herbstaktionen des DGB zu beteiligen und am 6. 11. in Hannover für bessere Bildung und gegen die Rente und Pension mit 67 zu demon­strieren“, so Eberhard Brandt abschließend.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Niedersachsen.

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