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"Patentschutz in den Life Sciences - IBGM-Fachtagung
28.09.2010 / 18:46. Patentierungsmodalitäten und -strategien sind in Forschungsgebieten mit einer hohen Innovationsdichte, wie den Life Sciences, von entscheidender Bedeutung. Das gilt für die erfolgreiche Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln und Medizinprodukten in besonderer Weise. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf aktuellen Tendenzen und Entwicklungen thematisiert eine Augsburger Fachtagung zum "Patentschutz in den Life Sciences" am morgigen Mittwoch zentrale praxisrelevante Fragen dieses Kontexts.Patente schützen Erfindungen. Besonders in Hochtechnologiebereichen ist dieser Schutz vor allem aufgrund hoher Investitionsaufwendungen unumgänglich. Das Patentrecht steht dabei regelmäßig vor der Herausforderung, einerseits neueste Entwicklungen erfassen zu müssen und ihnen einen angemessenen Schutz zu gewähren, der andererseits selbst aber kein Innovationshemmnis darstellt. Probleme kristallisieren sich daher typischerweise in Bereichen mit hoher Innovationsdichte - wie den Life Sciences - heraus.
Mit aktuellen Problemfeldern und Entwicklungstendenzen des Patentrechts in den Life Sciences befassen sich bei der morgigen Augsburger Fachtagung neun Kurzvorträge:
o Unterlagenschutz und Laufzeitverlängerung RAin Dr. iur. Susanne Ulmar, Bird & Bird, München
o Patentstrategien unter Berücksichtigung aktueller Änderungen der EPÜ-AusfO PA Dr.-Ing. Stefan Golkowsky, Pfenning, Meinig & Partner, Berlin
o Besichtigungsverfahren nach der EU-Enforcement Richtlinie RAin Dr. iur. Anna Wolters, Bird & Bird, Düsseldorf
o Der Begriff des Fachmanns im Nichtigkeits- und Verletzungsverfahren RA Boris Kreye, LL.M., Bird & Bird, München
o Die zweite medizinische Indikation Dr. rer. nat. Reiner Spieker, DPMA, München
o Patentverletzung von Pharmapatenten durch Fach- oder Gebrauchsinformation RAin Dr. iur. Ina vom Feld, Bird & Bird, Düsseldorf
o Das neue europäische Patentstreitverfahren Dr. rer. nat. Wolfgang Ehrenstein, Bird & Bird, Düsseldorf
o Der Patentierungsausschluss für Verfahren zur chirurgischen oder therapeutischen Behandlung - Art. 53 lit. c) EPÜ Prof. Dr. iur. Volker Michael Jänich, Friedrich-Schiller Universität, Jena
o Patentschutz für Diagnostizierverfahren? Probleme und Möglichkeiten angesichts der Rechtsprechung der Beschwerdekammern des EPA Prof. Dr. rer. nat. Christoph Körber, Generaldirektion 3 (Beschwerde), EPA, München
Die Teilnahme an der Tagung, die um 9.30 Uhr in der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg (Universitätsstraße 24, 86159 Augsburg) beginnt und bis ca. 17.00 dauert, ist kostenlos. Die Tagung wird in Verbindung mit Prof. Dr. Paul T. Schrader (Bürgerliches Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Zivilprozessrecht) vom Institut für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht (IBGM) der Universität Augsburg organisiert und von der Anwaltssozietät Bird & Bird unterstützt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Augsburg.

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