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Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie
Opel-Standort Eisenach langfristig gesichert - Landesregierung steht zu Förderzusagen
23.09.2010 / 10:31. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat die Entscheidung der Adam Opel GmbH begrüßt, das geplante neue Kleinwagenmodell "Junior" einschließlich einer künftigen Elektro-Version am Standort Eisenach zu produzieren. "Das ist die beste Nachricht, die wir bekommen konnten", sagte Machnig. Damit habe die Unsicherheit für das Eisenacher Werk und die Beschäftigten ein Ende. "Das jahrelange Tauziehen um Opel Eisenach hat doch noch eine positive Wendung genommen, das Werk steht wieder auf einem sicheren Fundament", so der Minister. Der Standort habe sich mit seinen hohen Produktivitäts- und Qualitätsmaßstäben durchgesetzt.Machnig sieht die Entscheidung auch als Erfolg der Landesregierung, die stets den Schulterschluss mit dem Unternehmen gesucht habe - nicht zuletzt in der Frage der Gewährung von Bürgschaften für den Autobauer - und frühzeitig Unterstützung für den Standort Eisenach angekündigt hatte. So hatte das Land bereits im April Förderung für notwendige Investitionen in neue Produktionslinien avisiert und am 16. Juli dann in einem Schreiben des Wirtschaftsministers an Opel-Chef Nick Reilly endgültig zugesagt. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten sind im Gespräch. Machnig: "Zu diesen Zusagen stehen wir."
Der Wirtschaftsminister dankte Reilly, der sich stets als fairer und verlässlicher Partner erwiesen habe. "Ich habe Nick Reilly als jemanden kennengelernt, der sagt, was er tut, und tut, was er sagt", so der Minister. Zuletzt hatten sich beide am 8. Juli zu einem Gespräch in Eisenach getroffen. Die Entscheidung für Eisenach sei auch ein Beweis des Vertrauens in den Standort und die Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen in Thüringen gewesen, so Machnig.
Besonders erfreulich ist es aus Sicht des Ministers, dass der ursprünglich geplante Abbau von 300 Beschäftigten am Standort mit dem heutigen Tage hinfällig sei. Dass künftig auch Elektrofahrzeuge in Eisenach produziert werden, sieht Machnig als ersten Schritt, um künftig von diesem Zukunftsthema profitieren zu können. "Thüringen hat beim Thema Elektromobilität jetzt einen Fuß in der Tür", so der Minister.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie.

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