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Olympia 2018: Viele Fragen offen, Kostenexplosion gewiss
21.09.2010 / 14:16. Zu den Berichten über eine Einigung der Staatsregierung mit Vertretern Garmischer Vereine im Hinblick auf Olympia 2018 erklärt Dieter Janecek, Landesvorsitzender der bayerischen Grünen:"Nach Oberammergau wurde nun ein weiterer Teil der größenwahnsinnigen Pläne der Olympia-Bewerber, diesmal durch den beherzten Einsatz der Vertreter Garmischer Vereine, entsorgt und das ist gut so. Nicht zuletzt ist es dem bunten Netzwerk an Kritikern und deren massivem Druck der letzten Monate zu verdanken, dass zumindest in Ankündigungen der
Grüngürtel von Garmisch stärker verschont bleiben soll und auf dezentrale abgespeckte Lösungen bei Olympischem Dorf wie Mediendorf gesetzt wird. Welchen Wert solche Zusagen haben, steht angesichts der vom IOC diktierten Knebelverträge bei erfolgreichem Zuschlag noch auf einem ganz anderen Blatt. Augenscheinlich völlig losgelöst von den dilettantischen Planungsabsichten der Bewerbungsgesellschaft und der Kommune Garmisch-Partenkirchen ist Staatsminister Schneider vor Ort hausieren gegangen mit einem Klingelbeutel gut gefüllt mit dem Geld der bayerischen Steuerzahler. Er ist Zusagen in Millionenhöhe eingegangen, über deren Umfang wir umgehend Aufklärung verlangen.
Der immer höhere Anteil temporärer Bauten in der Bewerbung führt dazu, dass die Kosten im Durchführungsbudget (OCOG) weiter explodieren werden. Dies spielt aber ohnedies keine Rolle: Transparenz ist bei der Finanzierung weiterhin nicht zu erwarten, schließlich steht zur Absicherung stets der Steuerzahler bereit."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bündnis 90/Die Grünen Bayern.

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