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Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
Nordelbische Kirche: Wechsel in der Beauftragung für Notfallseelsorge
28.05.2010 / 09:32. Innenminister Klaus Schlie hat die Psychosoziale Notfallversorgung für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes als praktische Gesundheitsvorsorge und unverzichtbare Prävention gewürdigt. "Wir dürfen die Helfer mit ihren oft sehr schlimmen Erlebnissen nicht allein lassen", sagte Schlie am Freitag (28. Mai) in Bad Segeberg aus Anlass des Personalwechsels in der Notfallseelsorge der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.Schleswig-Holstein habe ein gut ausgebautes Netz der Betreuung für die Retter. "Das ist das Verdienst von Pastor Kai Gusek", sagte Schlie. Gusek habe seit Mitte der neunziger Jahre zusammen mit anderen die Notfallseelsorge als Teil der Psychosozialen Notfallversorgung in Schleswig-Holstein aufgebaut. Seit Ende 2002 leitet Gusek die Gemeindediakonie Lübeck, eine Aufgabe, die den Seelsorger mittlerweile voll in Anspruch nimmt. Guseks Nachfolger als Beauftragter für die Notfallseelsorge in der Nordelbischen Kirche ist Pastor Patrick Klein.
Helfer der Feuerwehr, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden in Einsätzen oft stark belastet. Eine psycho-soziale Betreuung ist daher notwendig, um die Belastungen möglichst unmittelbar nach einem schweren Unglück oder einer Katastrophe abzubauen und den Stress individuell zu bewältigen. Die von Gusek 2000 mit aufgebaute Arbeitsgruppe "Retter in (der) Not", der unter anderen Mitglieder aus Kirche, dem Landesfeuerwehrverband, den Hilfeleistungsorganisationen, der Feuerwehrunfallkasse Nord, der Bundeswehr, des Sozialministeriums und des Innenministeriums angehören, hatte den Aufbau eines Netzwerkes zur Psychosozialen Notfallversorgung von Einsatzkräften zum Ziel.
Schleswig-Holstein hat beim Landesfeuerwehrverband eine Landeszentralstelle für Psychosoziale Notfallversorgung. Die Arbeitsgruppe organisierte die Aus- und Fortbildung so genannter Peers, die traumatisierte Einsatzkräfte psychosozial unterstützen. Die Landeszentralstelle setzt diese Arbeit fort. Sie koordiniert alle in der Psychosozialen Notfallversorgung engagierten Institutionen und Hilfsorganisationen.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Giebeler, Innenministerium, Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel, Tel: 0431-988-3007, Fax: 0431-988-3003 | E-Mail:Pressestelle@im.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter: http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein.

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