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Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Neues Fraunhofer-Zentrum für Dresden
31.05.2010 / 15:20. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, eröffnete heute das Fraunhofer-Zentrum All Silicon System Integration Dresden (ASSID). Von 16 Fraunhofer-Einrichtungen im Freistaat haben damit elf ihren Sitz in Dresden. Das ASSID steht für 3D-Systemintegration in der Nano-, Mikro-, und Mikrosystemtechnologie, basierend auf Siliziumtechnik. Die Ministerin hob in ihrem Grußwort die Bedeutung Sachsens als Standort der Mikroelektronik hervor: "Die Beschlüsse zur Ansiedlung der Mikroelektronik im Freistaat Sachsen nach der Wiedervereinigung waren richtungsweisend. Mit der neuen Silizium-3D-Integrationstechnologie, wie vom ASSID angewendet, gewinnt der hiesige Standort erneut internationale Bedeutung im obersten Bereich der Mikro- und Nanoelektronik." Sabine von Schorlemer betonte weiterhin, dass Technologieförderung in diesem Bundesland mit der Restrukturierung der Ministerien einfacher und effizienter geworden sei. Seit Herbst 2009 ressortieren Forschung und Technologie unter einem Dach im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. "Das bedeutet Synergien, direkte Kontakte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und vor allem Schnelligkeit", so die Ministerin.Das Fraunhofer-ASSID konnte dank eines gemeinsamen Finanzierungsmodells von Freistaat, Bund und Europäischer Union binnen nur eines Jahres seine Arbeit aufnehmen. Der Erwerb der Liegenschaft und die Geräteausstattung in Höhe von 49,9 Millionen Euro wurden zu 65,2 Prozent aus EFRE-Mitteln und zu je 17,4 Prozent von Bund und Freistaat finanziert. Zusätzlich übernimmt Sachsen von 2009 bis 2013 die Finanzierung der Betriebskosten in Höhe von insgesamt 7,3 Millionen Euro. Das sächsische Kabinett hatte im Januar 2009 der Errichtung des ASSID zugestimmt. Daraufhin nahm es im Dezember 2009 seine Arbeit auf, zunächst als eigenständige Projektgruppe des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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