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ver.di Landesbezirk Bayern

Neue Brief- und Zustelldienste: "Flächentarif oder Häuserkampf"

02.06.2010 / 10:28. Trotz intensiver Bemühungen von ver.di verweigert der Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste (AGV NBZ) die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Dagegen protestieren Beschäftigte und fordern Florian Gerster als Vertreter des Arbeitgeberverbandes auf, an den Verhandlungstisch zu kommen. "Wir wollen für die Beschäftigten einen Flächentarifvertrag. Sollte dieser aber nicht zustande kommen, wird es unweigerlich zum Häuserkampf um Haustarifverträge kommen", verdeutlichte Anton Hirtreiter, Leiter des Fachbereichs Postdienste bei ver.di Bayern und Mitglied der Tarifkommission, die Ausgangslage.


Beschäftigte - darunter Betriebsräte und Betriebsratsvorsitzende - der neuen Zustelldienste haben deswegen beschlossen, ihre Forderung in den kommenden Wochen jeden Montag bei einem anderen Zustelldienst in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu gehören die Neue Zustellgesellschaft NZG Augsburg, NordbayernPost, Süd-Post, City mail Rosenheim und City mail Regensburg. "Die Vernetzung über den Betrieb hinaus wächst" betont die Kampagnen-Verantwortliche Hedwig Krimmer.

Bayernweiter Auftakt ist am Montag, dem 7. Juni um 15 Uhr, München, vor dem Süd-Post-Depot 02, Karlstr. 64/Ecke Seidlstraße. Von dort wird "Florian Gerster" symbolisch zum Verhandlungstisch vor dem Münchner Gewerkschaftshaus (Schwanthalerstr. 64) geführt. Beschäftigte aus den neuen Zustelldiensten werden aus den Betrieben berichten.

An den darauf folgenden Montagen werden weitere Aktionen stattfinden in:
14.06. - Augsburg
21.06. - Rosenheim
28.06. - Regensburg
05.07. - Nürnberg

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: ver.di Landesbezirk Bayern.

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