Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!
Nahverkehr Bayern: 5 % mehr Lohn gefordert
28.05.2010 / 17:17. Die Gewerkschaften ver.di und dbb-tarifunion haben den Tarifvertrag für die rund 6.500 Beschäftigten in den kommunalen Nahverkehrsbetrieben zum 30.06.2010 gekündigt. In einer gemeinsamen Sitzung der Tarifkommissionen der beiden Gewerkschaften haben sie die Forderung für die Beschäftigten im Nahverkehr beschlossen: Bei den Kommunalen Nahverkehrsbetrieben in Bayern soll 5% mehr Lohn gezahlt werden bei einer Laufzeit von 15 Monaten und strukturelle Verbesserungen für Nacht- und Schichtarbeit erzielt werden. Nach den Vorstellungen der Gewerkschaften will man schon im Juni mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV) in die Verhandlungen eintreten.Nach der Feststellung der Gewerkschaften haben die Nahverkehrsunternehmen in Bayern in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Einnahmeseite zu verbessern. Umsetzen mussten diese Maßnahmen die Beschäftigten, also Fahrpersonal, die Beschäftigten in den Werkstätten, der Technik und der Verwaltung. Sie haben mit dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen weiter verbessert hat. In der Tarifrunde 2010 wollen die Gewerkschaften jetzt durchsetzen, dass die Beschäftigten an den erzielten wirtschaftlichen Erfolgen angemessen beteiligt werden.
Der Verhandlungsführer der Gewerkschaften, Frank Riegler von der Gewerkschaft ver.di, betonte, dass er von den Arbeitgebern noch im Juni ein Angebot erwarte und die Aufnahme der Tarifverhandlungen vereinbart werde.
Neben einer Lohnerhöhung fordern die Gewerkschaften auch ein größeres Engagement der Unternehmen bei der Aus- und Weiterbildung und verbesserte Arbeitsbedingungen für Beschäftigte, die Schicht- und Wechselschichtarbeit leisten.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: ver.di Landesbezirk Bayern.

Kommentare zu diesem Artikel
Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Kommentieren >>
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare zu schreiben!