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BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Nachhaltigkeit auf dem Etikett, Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft im Sinn
29.09.2010 / 15:44."Der von Minister Köberle geforderte Schulterschluss mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium bedeutet keine aktive Gestaltung der EU-Agrarpolitik, sondern aktives Betonieren des Ist-Zustands" wirft BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender dem Landwirtschaftsminister vor. "Der Vertreter des Bundesministeriums hat auf der Zukunftskonferenz klar gemacht, was Frau Aigner will: Keine Umschichtung von der ersten in die zweite Säule, keine Modulation, keine Degression, keine Bindung der Direktzahlungen an Arbeitskräfte, keine ökologischen Auflagen in der ersten Säule. Mit diesem hartnäckigen Festhalten an Besitzständen von Großbetrieben ist weder eine bessere Förderung der Ländlichen Räume zu erreichen noch eine Förderung der naturverträglichen Landwirtschaft in Mittelgebirgen und erst recht keine Erhaltung der Biodiversität in unserem Land. Bundes- und Landesregierung laufen mit ihrer rückwärtsgerichteten Position Gefahr, die Legitimation für die Agrarförderung zu verspielen."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Baden-Württemberg e.V..

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