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Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
"Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv der Stadt Köln" - Ausstellung im Staatsarchiv Hamburg vom 5. bis 28. Mai 2010
27.04.2010 / 10:01. Am 3. März 2009 stürzte das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Die Bedeutung der verloren gegangenen Archivalien reicht weit über Köln hinaus. Auch Hamburg ist von der Zerstörung von Unterlagen zur mittelalterlichen Hanse unmittelbar betroffen. Die Ausstellung "Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv der Stadt Köln", die ab dem 5. Mai im Hamburger Staatsarchiv zu sehen ist, zeigt das Ausmaß des Einsturzes, die Bergung und die Verluste einmaligen Kulturgutes und gibt Einblick in die faszinierenden Möglichkeiten heutiger Restaurierung. Einen mit Köln vergleichbaren Verlust erlitt Hamburg im Mai 1842 durch den Großen Brand. Die Ausstellung erinnert daher auch an dieses Ereignis und seine Folgen.Die Ausstellung ist vom 5. bis 28. Mai, montags bis freitags von 10-16 Uhr und mittwochs von 10-18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Interessierte sind auch herzlich eingeladen zur Ausstellungseröffnung, am Dienstag, den 4. Mai 2010, um 16 Uhr. Dr. Ulrich Fischer, Stellvertretender Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln, wird über "Katastrophe und Wiederaufbau - Perspektiven 14 Monate nach dem Einsturz" sprechen. Im Anschluss hält der ehemalige Direktor des Hamburger Staatsarchivs, Prof. Dr. Hans-Dieter Loose, einen Vortrag über "Das Hamburger Stadtarchiv im Großen Brand von 1842: Die Verluste und die Suche nach Ersatzüberlieferung". Ab 18 Uhr präsentiert der Krimi-Autor Boris Meyn eine "Best of"-Lesung seiner historischen Romane, die auf Recherchen im Staatsarchiv beruhen.
Im Mai gibt es weitere Vorträge im Staatsarchiv: Am 11. Mai 2010, um 18 Uhr, erinnert Prof. Dr. Franklin Kopitzsch (Leiter der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte) in seinem Vortrag "Hamburgs langer Weg zur Reichsfreiheit" an den diesjährigen 500. Jahrestag Hamburgs als Reichstadt. Am 25. Mai 2010, um 18 Uhr, stellt Dr. Anna v. Villiez (Oxford Brookes University) ihre Forschungen zur Verfolgung von jüdischen Ärzten in der NS-Zeit vor, die auf Quellen des Staatsarchivs basieren. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.

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